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Barrierefreie Dusche
Barrierefreie Dusche
Rollstuhlfahrer unter der Dusche

Barrierefreie Dusche - Kosten, Anbieter und Fördermöglichkeiten

Ein barrierefreies Bad erleichtert pflegenden und pflegebedürftigen Personen den Alltag enorm. Der Umzug in ein Pflegeheim kann dadurch zusätzlich hinausgezögert oder sogar verhindert werden. Wenn alltägliche Tätigkeiten wie das Waschen oder Anziehen zur Herausforderung werden, können die richtigen Alltagshilfen und Pflegemöbel bei der Pflege zuhause Abhilfe verschaffen. Dazu kommt neben Toiletten- und Badhilfen auch die barrierefreie Dusche.

Ebenerdige Duschen ohne Stufen bieten einige Vorteile. So können sich Personen, die auf Gehhilfen angewiesen sind, noch lange ohne fremde Hilfe selbst duschen. Personen im Rollstuhl können die Dusche ebenso gut passieren. Selbstständigkeit, Wohlbefinden und Sicherheit werden so gefördert. Weitere Vorteile wie die großzügigere Fläche erleichtern auch den pflegenden Personen die Arbeit.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
  • Zielgruppen und Varianten
  • Anschaffung und Kosten
  • Besonderheiten und Zubehör
  • Dokumente
  • FAQ
Zielgruppen und Varianten

Für wen ist eine barrierefreie Dusche geeignet?

Ein Schild mit einem Rollstuhl

Alle Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind, können von der barrierefreien Dusche profitieren. Im Gegensatz zu anderen Umbauten, die im Zuge der Pflege gemacht werden, kann die barrierefreie Dusche nach wie vor von allen im Haushalt lebenden Personen genutzt werden. Die Ebenerdigkeit der Dusche lässt sich am besten durch eine neue Verfliesung realisieren. Alternativ kann man auch flache Duschwannen erwerben. Dann bleibt jedoch eine kleine Stufe bestehen.

Barrierefreie Duschen sollten neben der Ebenerdigkeit auch genug Platz bieten. Für Rollstühle rechnet man mit 150 x 150 cm, für Rollatoren mit 120 x 120 cm. Außerdem bietet es sich an auf einen rutschfesten Bodenbelag zu achten. Bei den Armaturen sollte man eine möglichst einfache Bedienbarkeit anstreben. Zudem müssen Sie gut erreichbar sein, zum Beispiel auch aus einer Sitzposition heraus. Duschsitze und Haltegriffe vervollständigen die barrierefreie Dusche. Führen Sie sich vor Augen, welche Kriterien für Ihren individuellen Fall wichtig und welche eher unwichtig sind. Ihre Dusche kann ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben gestaltet werden.

Achten Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Ideen unbedingt auf die Gegebenheiten vor Ort. Besonders in Altbau-Wohnungen kann sich der Umbau verkomplizieren, da dort meist dünnere Decken vorhanden sind. So kann die Entwässerung der Dusche zur Herausforderung werden. Sprechen Sie am besten mit einem Sanitätsfachmann darüber.

Anschaffung und Kosten

Kosten und Zuschüsse für eine barrierefreie Dusche

Ein Sparschwein in das Münzen fallen

Die Preise einer barrierefreien Dusche hängen sehr von den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen ab. Auch die Gegebenheiten im Bad spielen dabei eine Rolle. Bei einem kompletten Umbau der Dusche inkl. Montage- und Materialkosten sollte man mit etwa 5.000 Euro rechnen. Günstigere Alternativen gibt es bereits ab etwa 2.000 Euro. Anbieter in Ihrer Nähe, die sich auf barrierefreies Wohnen und Bauen spezialisiert haben, finden Sie unter anderem auf 1ACare.de.

Wenn Sie Fragen rund um das Thema barrierefreies Duschen oder Badumbau haben, stehen wir Ihnen zur Seite und helfen Ihnen gerne über unsere kostenlose Service-Hotline unter 0800 122 273 0 – ein passendes Anbieter in Ihrer Nähe zu finden. Es entstehen keine Kosten für Sie, da wir über Beiträge von Pflegedienstleistern und Sanitätshäusern finanziert werden.

Die Pflegeversicherung bezuschusst altersgerechtes Umbauen mit bis zu 4.000 Euro, wenn eine Pflegestufe vorhanden ist. Auch die Krankenkasse gewährt bei einem vorliegenden Rezept des Arztes Unterstützung beim Kauf von Hilfsmitteln.

Bekommen Sie Fördermittel der KfW, müssen Sie unbedingt auf die geforderten DIN-Normen achten. Nur dann werden Zuschüsse genehmigt. Diese betragen max. 6.250 Euro bzw. 12,5 Prozent der Kosten. Auch Kredite werden durch die KfW vergeben.

Treppenlifte-1ACare
Besonderheiten und Zubehör

Zubehör einer barrierefreien Dusche

Rollstuh mit einer Rampe

Haltegriffe sowie ein Duschsitz runden die barrierefreie Dusche ab. Duschsitze gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Nutzen auch andere Familienmitglieder die Dusche, empfiehlt sich ein ausklappbarer Duschsitz. So kann dieser bei Bedarf heruntergeklappt und ansonsten platzsparend eingeklappt werden. Sogenannte Duschpflegetüren bieten vor allem den pflegenden Personen Vorteile. Es handelt sich dabei um halbhohe Duschtüren, die dafür sorgen, dass die pflegenden Personen beim Waschen mit nass werden. Auch gibt es spezielle Armaturen, auf denen man die gewünschte Temperatur einstellen kann, sodass die Gefahr des Sich-Verbrennens gemindert wird.

Dokumente

Barrierefreie Dusche - Dokumente

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Barrierefreie-Dusche-Das-Wichtigste-auf-einem-Blick.pdf

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema barrierefreie Dusche

Welche Möglichkeiten gibt es die Dusche barrierefrei zu gestalten?

Neben einer komplett neuen Verfliesung des Duschbodens, gibt es auch die Möglichkeit relativ flache Duschwannen zu kaufen. In diesem Fall bleibt jedoch eine kleine Stufe zu bewältigen.

Welche Kosten kommen dabei auf mich zu?

Dies hängt zum einen von Ihren Wünschen und Bedürfnissen und zum anderen von den Gegebenheiten in Ihrem Bad ab. Sie sollten mit mindestens 2.000 Euro rechnen, wenn es um einfache Varianten geht. Wird es komplexer und hochwertiger, sollte man von etwa 5.000 Euro ausgehen.

Welche Variante eignet sich am besten für mich?

Dies hängt sowohl von Ihren Wünschen und Bedürfnissen als auch von den Gegebenheiten in Ihrem Bad ab.

Wie finde ich die passenden Anbieter und Handwerker?

Auf 1ACare.de finden Sie Fachleute in Ihrer Nähe, die sich auf barrierefreies Bauen und Wohnen spezialisiert haben. Auch herkömmliche Handwerker können ihr Bad barrierefrei umbauen. Dann müssen Sie sich jedoch darum kümmern, dass im Falle einer Förderung alle Vorgaben beachtet werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Wenn ein Rezept vom Arzt vorliegt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Standardmodelle anerkannter Hilfsmittel. Die Pflegeversicherung übernimmt zudem einen Teil der Kosten, die beim Umbau anfallen, sofern eine Pflegestufe vorliegt.


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