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Barrierefreies Bad
Barrierefreies Bad
Ein Klempner steht vor einer Dusche

Barrierefreies Bad und Badumbau - Anbieter und Kosten

Ein barrierefreies Bad ist das Fundament einer funktionalen, altersgerechten Wohnung. Doch nicht nur im Pflegefall ist ein barrierefreies Bad sinnvoll, denn wer mit steigendem Alter größeren Wert auf Luxus und Komfort legt, der hat gleich zwei Gründe, sein Bad umzubauen.


Ein Badumbau bedeutet nämlich nicht nur, Dusche, Badewanne, Waschbecken und Toilette auszutauschen, sondern ermöglicht auch die Umgestaltung des gesamten Raumes mit Fokus auf Design, Qualität und Wohlbefinden. Der Zeitpunkt für einen Umbau ist gerade für Menschen über 50 ideal, denn viele der sogenannten „Best Ager“ sind beruflich und privat angekommen und finanziell abgesichert. So sind den Ansprüchen an Ästhetik und Ambiente keine Grenzen gesetzt, denn im Mittelpunkt eines Badumbaus steht neben der Funktionalität eben auch die Komfortoptimierung.


Wer sein Bad bis ins hohe Alter selbstbestimmt und bequem nutzen möchte – zum Beispiel durch eine bodengleiche Duschlösung – der sollte das Projekt „Barrierefreies Bad“ nicht zu lange aufschieben. Ob modernes Dusch-WC, schwellenlose Bewegungsflächen, Halterungen, Ablagen, Anti-Rutsch-Matten oder Waschtische – die Kombination aus Sicherheit, Komfort und Design wird jeder Lebenssituation gerecht. Und das beste dabei: Viele Produkte sind förderfähig und werden somit durch Bund, Länder und Gemeinden bezuschusst!

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
  • Zielgruppen und Varianten
  • Anschaffung und Kosten
  • Besonderheiten und Zubehör
  • Dokumente
  • FAQ
Zielgruppen und Varianten

Für wen ist ein barrierefreies Bad geeignet?

Ein Rollstuhl

Grundsätzlich sollten sich alle Menschen möglichst frühzeitig über einen barrierefreien Umbau der eigenen Wohnung informieren. Insbesondere das Badezimmer darf bei dieser Planung nicht vergessen werden, denn das Thema Hygiene gewinnt mit steigendem Alter immer weiter an Wichtigkeit. Auch die eigene Sicherheit steht im Mittelpunkt, denn nur durch das Verringern von Risikofaktoren, kann diese gewährleistet werden. Zielgruppe für einen barrierefreien Badumbau sind somit prinzipiell alle Menschen, relevant wird das Thema aber meist erst ab einem Alter von 50 Jahren.


Es stehen viele unterschiedliche Varianten zur Verfügung, wie ein Bad barrierefrei und gleichzeitig mit Fokus auf Wohlbefinden, umgebaut werden kann. Im Gegensatz zu kleinen Veränderungen, wie das Anbringen von Halterungen in der Dusche oder dem auflegen einer Toilettensitzerhöhung, geht es bei einem Badumbau um das komplette Neugestalten eines Raumes, auf die eigenen Bedürfnisse angepasst. Eine häufige Variante ist der schwellenlose Umbau, also das Entfernen von Stufen, Erhöhungen, Absätzen und anderen Stolperfallen, inklusive einer bodengleichen Duschlösung. Dies ermöglicht etwa die Nutzung eines Duschrollstuhls. Auch ein Dusch-WC ist eine praktische Lösung, denn es garantiert eine gründliche Reinigung und Gepflegtheit. Generell gibt es beim Badumbau keine Grenzen – ob eine minimale Lösung angestrebt wird oder das komplette Bad umgestaltet werden soll, bleibt Ihnen überlassen.

Anschaffung und Kosten

Barrierefreies Bad und Badumbau - Kosten und Fördermöglichkeiten

Das wichtigste zuerst: Ein Badumbau ist förderfähig! Tatsächlich gibt es für einen barrierefreien Badumbau zahlreiche Fördermöglichkeiten. Bund, Länder und Gemeinden bezuschussen einen Umbau in der Regel, ebenso wie die Pflegekasse. Auch spezielle Förderprogramme und Darlehen von Banken sind eine Option. Es ist zudem möglich, mehrere Förderprogramme zu kombinieren. Dies ermöglicht eine erhebliche finanzielle Entlastung!

Ein Hammer und ein Schraubendreher gekreuzt

So kann beispielsweise bei einem vorhandenen Pflegegrad ein Zuschuss von bis zu 4.000€ bei der Pflegekasse und weitere 6.250€ Zuschuss je Wohnung bei der KFW beantragt werden. Auf diese Weise lassen sich auch große Projekte leicht realisieren!

Auch bei Personen mit geringem oder gar keinem Einkommen ist ein Badumbau möglich. Sozialamt, Agentur für Arbeit, Integrationsamt oder Rentenversicherung – je nach privater und finanzieller Situation können Zuschüsse und Darlehen bei den genannten Ämtern und Versicherungen beantragt werden. Bei einer Schwerbehinderung (Kennzeichen G) besteht sogar die Option einer Förderung direkt durch das Landratsamt. Auch Stiftungen sind eine gute Möglichkeit, um den Badumbau zu finanzieren. Normalerweise sind diese aber für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten vorbehalten:


Machen Sie Ihre Ansprüche geltend und versäumen Sie nicht die parallele Förderung durch mehrere Programme. Denn auch beim barrierefreien Badumbau gilt wieso oft: Wer sich im Vornherein gut informiert, spart am Ende bare Münze.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um das Thema barrierefreies Bad und Badumbau zur Seite und helfen Ihnen gerne über unsere kostenlose Service-Hotline unter 0800 122 273 0 – einen passenden Anbieter in Ihrer Nähe zu finden. Kosten entstehen dabei für Sie nicht, da wir über Beiträge von Pflegedienstleistern und Sanitätshäusern finanziert werden.

Besonderheiten und Zubehör

Ausstattungsmerkmale barrierefreies Bad

Koffer mit einem Kreuz drauf

Die Neugestaltung eines Bades kann auf viele Weisen geschehen. Eine ausgeglichene Balance zwischen Komfort, Wohlbefinden und Funktionalität ist dabei essenziell. Auch wenn die Möglichkeiten nahezu grenzenlos sind, gibt es typische Ausstattungsmerkmale eines barrierefreien Bades. Zu diesem zählen:


  • Schwellenloser Umbau (Schiebetüren, entfernen von Stufen)
  • Dusch-WC für zusätzliche Hygiene und Komfort
  • Dusche mit Klappsitz oder Hocker
  • Badewanne mit Sitzwanne
  • Rutschhemmende Böden
  • Halterungen, Stützen und Griffe
  • Helle Beleuchtung
  • Leicht erreichbare Schränke/Regale

Ein Badumbau ist ein großes Projekt und erfordert professionelle Handwerksarbeit. Zum Glück haben sich viele Handwerksunternehmen auf den barrierefreien Umbau von Badezimmern spezialisiert und können jahrzehntelange Erfahrung vorweisen. Achten Sie also darauf, dass Sie den Auftrag an Profis vergeben. Bei der Suche nach einem professionellen Unternehmen helfen wir Ihnen gerne. Finden Sie mit unserer Dienstleistersuche zertifizierte Handwerksunternehmen, spezialisiert auf barrierefreies Wohnen und Bauen.

Dokumente

Dokumente zum barrierefreien Badumbau

Das Wichtigste auf einem Blick: Barrierefreies Bad.pdf

FAQ

Häufige Fragen zum Thema barrierefreies Bad und Badumbau

Wann sollte ich mein Bad barrierefrei umbauen?

Wer sein Bad bis ins hohe Alter selbstbestimmt und bequem nutzen möchte, sollte das Projekt „Barrierefreies Bad“ nicht zu lange aufschieben. Der Zeitpunkt für einen Umbau ist gerade für Menschen über 50 ideal, denn viele der sogenannten „Best Ager“ sind beruflich und privat angekommen und finanziell abgesichert. Wer sich frühzeitig informiert und den Umbau genau plant, der profitiert auf lange Sicht nicht nur finanziell.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Der barrierefreie Badumbau ist auf viele Weisen förderfähig. Die Förderprogramme können auch kombiniert werden. Für Personen mit Pflegegrad besteht die Möglichkeit bis zu 4.000€ von der Pflegekasse zu erhalten. KFW-Zuschüsse von bis zu 6.250€ pro Wohnung gibt es auch ohne Pflegerad. Auch Stiftungen, Ämter und Versicherungen helfen bei der Finanzierung eines Badumbaus (je nach Lebenslage und finanzieller Situation). Es lohnt sich, frühzeitig Anfragen an verschiedene Institutionen zu schicken, um eine möglichst hohe Förderung zu erhalten.

Was wird bei dem barrierefreien Badumbau verändert?

Zu den häufigsten Maßnahmen eines barrierefreien Badumbaus gehören: •Schwellenloser Umbau (Schiebetüren, entfernen von Stufen)•Dusch-WC für zusätzliche Hygiene und Komfort•Dusche mit Klappsitz oder Hocker•Badewanne mit Sitzwanne•Rutschhemmende Böden•Halterungen, Stützen und Griffe•Helle Beleuchtung•Leicht erreichbare Schränke/Regale

Wo finde ich professionelle Handwerksunternehmen für meinen Badumbau?

Mit der 1ACare Dienstleistersuche finden Sie zahlreiche zertifizierte Profis im Bereich „Barrierefreies Wohnen und Bauen“. Finden Sie jetzt das passende Handwerksunternehmen in Ihrer Umgebung.