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Ernährung im Alter

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Unsere Ernährung hat nachweislich einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit, egal in welchem Alter. Mit steigendem Alter verändern sich jedoch unsere Essgewohnheiten und unser Stoffwechsel. So sinkt etwa der Appetit, die Kauleistung verringert sich und der Magen-Darm-Trakt arbeitet weniger effektiv. Zudem bewegen sich alte Menschen im Durchschnitt weniger und benötigen somit auch weniger Energie.

Natürlich können allumfassende Aussagen nicht pauschal getroffen werden, denn eine gesunde Ernährung im Alter ist von Person zu Person unterschiedlich – dennoch gibt es wichtige Grundlagen und Richtlinien, die bei der Ernährung im Alter beachtet werden sollten.

Grundsätzlich gilt: Besonders im hohen Alter benötigen Menschen eine abwechslungsreiche, gesunde und ausgewogene Ernährung. Wer auch als Senior noch fit und gesund sein will, der sollte sich möglichst früh mit seinen Essgewohnheiten auseinandersetzen. Denn genau wie mit einer finanziellen Vorsorge, sollte auch bei der Gesundheitsvorsorge möglichst früh der Grundstein gelegt werden – umso höher ist am Ende der Ertrag.


Zielgruppen und Varianten der Ernährung im Alter

Wenn von Ernährung im Alter die Rede ist, sind damit im Regelfall Menschen ab dem Rentenalter gemeint. Natürlich sollte man sich auch schon in jüngeren Jahren mit seiner Ernährung auseinandersetzen. Zielgruppe sind somit prinzipiell alle Personengruppen. In diesem Artikel liegt der Fokus jedoch auf Senioren, insbesondere auf Senioren mit Demenz.

Welche Nahrungsmittel gesund und hilfreich sind und welche gemieden werden sollten, kann sich je nach Alter, Körpergewicht, Krankheitsbild oder Medikamentenzunahme unterscheiden. Besonders bei chronischen und akuten Krankheiten ist es jedoch wichtig, sich frühzeitig über eine passende Ernährung zu informieren. So gibt es etwa spezielle Ernährungspläne für Demenz, Diabetes, Depression, MS und vielen anderen Krankheiten, die bewiesenermaßen bei der Linderung von Symptomen und der Bekämpfung der Krankheit helfen können. Sollten Sie eine Ernährungsumstellung planen, besprechen Sie diese vorher unbedingt mit Ihrem Hausarzt.

Doch auch die äußeren Einflüsse während der Nahrungsaufnahme sind wichtig, denn nur, wenn gerne gegessen wird, kann von einer gesunden Ernährung die Rede sein. Da Demenz zu den häufigsten Krankheiten unter Senioren zählt, wird im kommenden Teil exemplarisch erklärt, wie sich Angehörige auf die neuen Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen einstellen können. So kann es bei Demenz etwa zu einer veränderten Geschmackswahrnehmung kommen, auch Hunger-, Durst-, und Sättigungsgefühl können entfallen. Ebenso kommt es häufig zu Nahrungsverweigerung. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass betroffene Personen regelmäßig essen und trinken, denn hin und wieder vergessen demenziell erkrankte Menschen auch schlichtweg die Nahrungsaufnahme. Die Erstellung eines Ernährungsplans kann dabei helfen, wenn Nahrung nur in unregelmäßigen Abständen zu sich genommen wird. So behalten Betroffene und Angehörige den Überblick und verhindern Dehydrierung und Untergewicht.

Achtung: Der Kalorienbedarf von demenziell Erkrankten, die motorisch unruhig sind, kann bis zu doppelt so hoch wie bei ruhigen Personen sein. Auch hier gilt: Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt zu Ihrer individuellen Situation, bevor Sie Ihre Ernährung grundlegend verändern.

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