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Private Zusatzversicherung

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Eine private Pflegezusatzversicherung hilft dann, wenn die Leistungen der staatlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um den Pflegebedarf zu decken (sogenannte „Versorgungslücke“). Besteht keine Zusatzversicherung, muss der Betroffene erst mit dem eigenen Vermögen aufkommen. Anschließend müssen unter gewissen Umständen der Partner als auch eventuell vorhandene Kinder für Pflegelücken aufkommen. Sind diese Angehörigen dazu nicht in der Lage, können Leistungen des Sozialamtes beantragt werden. Hier greift die „Grundsicherung im Alter“.


Zielgruppe und Varianten für private Zusatzversicherungen

Die Höhe der Versicherungsprämie ist maßgeblich davon abhängig, wie gesund und in welchem Alter der Teilnehmer oder die Teilnehmerin beim Vertragsabschluss ist. Es wird empfohlen vor dem 55. Lebensjahr eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen, falls eine solche erwünscht ist. Mit höherem Alter steigen die Kosten rapide. Die Ausnahme bildet lediglich das vom Staat geförderte „Pflege-Bahr“, bei dem der Gesundheitszustand keine Rolle spielen darf. Generell wird zwischen drei Formen der Pflegezusatzversicherung unterschieden:

  1. Pflegetagegeldversicherungen kommen für ein festgelegtes Pflegetagesgeld auf, dass beim Vertragsabschluss definiert wird. Die Tagesgeldversicherung ist unabhängig von der Betreuungsform, jedoch in der Regel an den Pflegegrad gebunden und wie die Leistungen der staatlichen Versicherungen Umso höher der Pflegegrad, desto mehr wird ausgezahlt. Besonders vorteilhaft ist, dass die Leistungen nicht zweckgebunden sind und dass die Beitragssätze im Vergleich zu anderen Versicherungsformen günstig sind. Nachteilig wirkt sich aus, dass es keine anteilige Beitragsrückzahlung gibt, wenn der Versicherungsnehmer ohne Leistungsfall stirbt. Weiterhin ist die Zahlung der Beiträge auch dann üblich, wenn der Leistungsfall bereits eingetreten ist.    
  2. Pflegekostenversicherungen erstatten die tatsächlich anfallenden Kosten der Pflege, sofern diese mit Belegen nachgewiesen werden können. Möglich sind Varianten, bei denen das Versicherungsunternehmen einen vorher festgelegten jährlichen Höchstsatz oder aber einen Prozentsatz der Kosten bezahlt. In dieser Variante müssen die Zahlungen auch dann fortgesetzt werden, wenn der Versicherte bereits Leistungen empfängt. Weiterhin werden nicht zwingend alle Leistungen erstattet, da im Vertragswerk genau festgelegt ist, für welche Aufwände die Versicherung aufkommt.                                                                                          
  3. Pflegerentenversicherungen ähneln anderen Rentenversicherungen, beispielsweise der Lebensversicherung. Der Versicherungsnehmer spart über einen langen Zeitraum Kapital an, welches dann im Pflegefall in eine monatliche Pflegerente oder eine Einmalzahlung mündet. Pflegerentenversicherungen sind ebenfalls an den Pflegegrad gekoppelt. Im Pflegefall werden die Zahlungen an die Versicherung eingestellt.

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