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Demenz und Alzheimer

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Demenz ist ein Überbegriff für Erkrankungen, die die geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen, also das Denken, Erinnern, Orientieren sowie Verknüpfen von Gedanken beeinträchtigt. Abhängig vom Fortschritt der Erkrankung können Betroffene kein eigenständiges Leben mehr führen und sind auf die Hilfe von Pflegepersonal oder Verwandten angewiesen. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Demenz (auch neurodegenerative Demenz genannt), welche in ca. zwei Dritteln der Fälle diagnostiziert wird. Die Erkrankung wird durch ein Ungleichgewicht von Botenstoffen hervorgerufen und führt zum kontinuierlichen Absterben von Nervenzellen im Gehirn. Die Störungen der Botenstoffe können durch Medikamente (sogenannte Antidementiva) positiv beeinflusst, aber nicht vollständig aufgehalten werden. Demenz ist vor allem ein Thema im hohen Alter: Während 65-Jährigen nur vergleichsweise selten erkranken (4 %), ist die Krankheit bei fast einem Drittel der über 90-jährigen nachweisbar.


Symptome und Varianten von Demenz

Demenz tritt in ca. 50 verschiedenen Formen auf. Die am meisten diagnostizierten Formen sind:

  1. Alzheimer (ca. 65%)
  2. Vaskuläre Demenz (15%)
  3. Mischformen von Demenz (15%)
  4. Sonstige (5%)

Alzheimer (auch degenerative Demenz genannt) äußert sich durch Störungen in den Bereichen Gedächtnis, Urteilsvermögen, Sprache, Orientierung sowie in Persönlichkeitsveränderungen. Betroffene können zu Beginn der Krankheit oftmals noch unabhängig den Alltag bestreiten, dies nimmt jedoch mit dem Krankheitsverlauf stetig ab. Die Ursachen liegen in einer Störung von Botenstoffen im Gehirn, welche das Absterben von Nervenzellen bewirken. Die Diagnose erstellen Ärzte unter anderem anhand einer körperlichen Untersuchung, Labortests und speziellen Demenz-Tests.

Die vaskuläre Demenz entsteht aufgrund von Durchblutungsstörungen, was zu einer plötzlichen und dauerhaften Verschlechterung von Hirnleistungen führt, welche einem Schlaganfall ähneln. Einige der Hauptursachen für diese Form der Demenz sind Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck, Diabetes, Übergewicht sowie Alkoholsucht und Rauchen. Die Symptome ähneln denen der Alzheimer-Demenz und beinhalten unter anderem einen unsicheren Gang, schwer kontrollierbaren Harndrang, aber auch Erinnerungslücken und Orientierungslosigkeit. Eine vaskuläre Demenz kann vom Arzt mit Hilfe eines CT oder MRT diagnostiziert werden.

Mischformen zwischen vaskulärer Demenz und degenerativen Demenzen (Alzheimer) treten ebenfalls auf und können sich gegenseitig begünstigen, beispielsweise bei hohem Übergewicht bei einer bestehenden degenerativen Demenz.

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