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Diabetes

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Diabetes, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, wird in Typ 1 und Typ 2 unterteilt. Sie ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der eine Störung des Kohlehydratstoffwechsels durch Insulinmangel oder verminderte Insulinempfindlichkeit auftritt. Obwohl diese beiden Typen völlig unterschiedliche Erkrankungen mit verschiedenen Ursachen und Auslösern sind, haben sie eine gemeinsame Folge. Denn bei beiden Typen erhöht sich der Blutzucker und dadurch entstehen gleiche Komplikationen und Folgeerscheinungen, die die arteriellen Gefäße und Nerven betreffen. Folgen sind: Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen, Nieren- und Augenerkrankungen sowie offene, schlechtheilende Fußwunden.  

Weil Diabetes in Deutschland keine meldepflichtige Krankheit ist, sind keine konkreten Zahlen vorhanden. Da aber Typ 2 des Diabetes meist in Folge von ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel entsteht und ein weites Spektrum der Diabetiker betrifft, ist davon auszugehen, dass immer mehr Menschen jeder Altersgruppe von dieser Krankheit betroffen sind.   


Symptome und Varianten von Diabetes mellitus

Die häufigsten Varianten von Diabetes mellitus sind Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Diese Typen basieren auf verschiedenen Ursachen und Auslösern, wobei die Folgeerscheinungen gleichbleiben.

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der aus verschiedenen Gründen Antikörper gegen die Inselzellen des Pankreas gebildet werden, was wiederum dazu führt, dass die insulinbildenden Inselzellen zerstört werden. Erst nachdem 80% dieser Zellen zerstört werden, treten erste Symptome der Erkrankung auf. Diese Erkrankung beginnt meist im jungen Alter. Daher wurde sie früher auch als juveniler Diabetes bezeichnet. Sie kann aufgrund einer Virusinfektion entstehen, hat jedoch eine geringe Vererblichkeit.

Diabetes Typ 2 ist die am häufigsten vorkommende Erkrankung (90% aller Diabetiker). Den Betroffenen bleibt die Insulinproduktion erhalten, wobei Körperzellen gegenüber Insulin unempfindlich werden. So steigt die Glukosekonzentration im Blut und lässt den Insulinspiegel steigen. Aufgrund dessen sinken die Insulinrezeptoren im Körper, woraus ein relativer Insulinmangel entsteht.  Im Gegensatz zum Typ 1 zeigen sich keine plötzlichen Symptome, sondern ein stetiger Verlauf der Krankheit. Sie tritt bei jeder Altersgruppe auf, insbesondere bei älteren Menschen. Daher wurde sie früher Altersdiabetes genannt. Die Ursachen der Erkrankung sind oft Adipositas (Fettsucht), Hypertonie (Bluthochdruck) und Blutfetterhöhung. Die genetische Disposition ist bei diesem Typ relativ hoch.

Die Symptome beider Typen unterscheiden sich ebenfalls. Diese sind folgendermaßen zusammenzufassen:

Diabetes Mellitus Typ 1:

  • Vermehrtes Durstgefühl (Polydipsie)
  • Flüssigkeits- und Gewichtsverlust
  • Schwäche und Müdigkeit
  • Schwindel
  • Leistungsminderung

Diese Symptome treten relativ rasch auf. Manchmal können diesen Symptomen weitere Symptome, wie schwere Austrocknung und Bewusstlosigkeit, mit sich führen.

Diabetes Mellitus Typ 2:

  • Wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Ständiger Juckreiz
  • Pilzinfektionen
  • Schwäche und Leistungsknick

Diese Symptome entwickeln sich langsam und werden oft zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung bemerkt. Erst in späteren Stadien kommt es zu Durstgefühlen, Flüssigkeits- und Gewichtsverlust sowie Bewusstlosigkeit.

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