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Inkontinenz

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Inkontinenz kann unterschiedlichste Ursachen haben. Betroffen sind häufig ältere Menschen, besonders bei Krankheiten oder nach Operationen. Auch eine Beckenbodenschwäche oder neurologische Erkrankungen können Auslöser einer Inkontinenz sein. In der Regel sind Betroffene peinlich berührt, wenn das Thema Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz angesprochen wird. Aus diesem Grund werden Ärzte viel zu selten mit einbezogen und die meisten Betroffenen versuchen stattdessen heimlich mit ihrer Erkrankung umzugehen. Zwar gibt es zahlreiche Hilfsmittel wie Inkontinenzbehälter, Einlagen oder Medikamente, die mitunter gute Ergebnisse erzielen können – jedoch sollte das Thema Inkontinenz prinzipiell nicht totgeschwiegen und möglichst frühzeitig mit einem Arzt besprochen werden.

Deutschlandweit sind rund 8 Millionen Menschen von Formen der Inkontinenz betroffen. Eine Zahl die angesichts des demografischen Wandels und einer immer weiter steigenden Lebenserwartung wohl in den kommenden Jahren weiter steigen dürfte. Um Inkontinenz vorzubeugen, hilft ein aktiver Lebensstil, Sport und eine gesunde Ernährung. Auch der Verzicht auf Zigaretten ist ratsam. Achtung: Je früher eine passende und effektive Behandlungsmöglichkeit für Inkontinenz gefunden wird, desto größer sind die langfristigen Erfolge. So können in der Regel die Beschwerden stark reduziert, wenn nicht sogar behoben werden.


Symptome und Varianten von Inkontinenz

Grundsätzlich wird Inkontinenz in Blaseninkontinenz (Blasenschwäche) und Stuhlinkontinenz unterschieden. Des Weiteren gibt es eine ursachenabhängige Einteilung. Die häufigsten Inkontinenzvarianten sind:

  • Dranginkontinenz: Bei der Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz) entsteht plötzlicher starker Harndrang. Dieser kann unterschiedliche Auslöser haben, wie z.B. die Einnahme von Medikamenten, Koffein oder Alkohol. Auch eine Querschnittslähmung oder ein Harnwegsinfekt können ebenso wie Blasensteine mögliche Auslöser sein.
  • Belastungsinkontinenz: Die Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) zeichnet sich durch plötzlichen Urinverlust bei Stress oder körperlicher Anstrengung aus (auch ohne vorheriges Dranggefühl). Dies tritt unter anderen während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (verminderte Beckenbodenmuskulatur) auf. Auch stark übergewichtigen Personen (Adipositas) leiden häufig unter dieser Form der Inkontinenz.
  • Mischinkontinenz: Mischform aus Drang- und Belastungsinkontinenz
  • Reflexinkontinenz: Diese Form findet sich insbesondere bei psychisch erkrankten Personen und bei Menschen mit Querschnittslähmung. Bei der Reflexinkontinenz (Neurogene Inkontinenz) entleert sich die Blase automatisch, sobald ein bestimmter Füllstand erreicht ist.
  • Überlaufinkontinenz: Ähnlich wie bei der Reflexinkontinenz entleert sich die Blase automatisch (jedoch häufig nur in tröpfelnder Form). Es kommt hinzu, dass die Blase nicht komplett entleert werden kann. Tritt insbesondere bei physiologischen Altersveränderung auf, bei Vergrößerung der Prostata und bei Detrusorhypoaktivität (Schwäche des Blasenmuskels).
  • Funktionelle Inkontinenz: Tritt besonders bei Personen mit Demenz, Schlaganfall, psychischer Behinderung oder nach postoperativen Eingriffen auf.

Symptome der Inkontinenz erkennt man in der Regel schnell. Diese zu thematisieren und mögliche Behandlungsmöglichkeiten mit einem Arzt zu besprechen, fällt vielen Betroffene jedoch sehr schwer. Dieser Schritt ist allerdings zwingend notwendig, denn umso früher die Behandlung angetreten wird, desto besser sind die Erfolge – oft bis hin zu einer vollständigen Heilung der Inkontinenz.

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