1ACare – Der schnelle Weg zu Pflege, Sanitätshaus, Hilfsmitteln

logo-1a-carelogo-1a-care

Migräne

migraene.png

Eine Migräne ist in der Regel deutlich schmerzhafter als herkömmliche Kopfschmerzen und zeichnet sich neben heftigen Schmerzen durch Begleiterscheinungen wie Schwindel, Übelkeit und Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm aus. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Kopfschmerzen, die an unterschiedlichen Stellen des Kopfes Schmerzen verursachen können, tritt Migräne meist nur auf einer Seite des Kopfes und oft im Bereich um Augen und Schläfe auf. Bewegungen, helles Licht und lauter Lärm verschlimmern oftmals die Symptome. In einigen Fällen kündigt sich Migräne durch eine Aura (in Form von z.B. Sehstörungen) an.

Etwa 13% der Frauen leiden an Migräneattacken, bei Männern sind rund 7% betroffen (Quelle). Zwar können viele Migräneattacken mit Medikamenten wie Schmerztabletten behandelt werden, jedoch benötigen Migränepatienten – um dauerhaft effektiv behandelt zu werden – eine individuelle Therapie und eine klare Diagnose. Für einige Formen der Migräne ist heute nachgewiesen, dass diese vererbbar sind und aufgrund genetischer Veranlagungen entstehen können – die genauen Ursachen sind bis heute jedoch nicht geklärt.


Symptome und Varianten von Migräne

Auch wenn eine Migräne auf viele unterschiedliche Weisen verlaufen kann, ist eine grundsätzliche Einordung in vier Phasen möglich:

  1. Prodromalphase: In der Prodromalphase kann sich eine Migräne durch Symptome wie Müdigkeit, Gereiztheit, Heißhunger oder Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm ankündigen. Diese Symptome können bereits zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen vor dem eigentlichen Migränekopfschmerz einsetzen.
  2. Auraphase: Während der Auraphase können Wahrnehmungsstörungen wie Sehstörungen, Empfindungsstörungen und Sprachstörungen auftreten. Auch Gleichgewichtsstörungen sind möglich. Die Symptome steigern sich in der Regel schleichend und klingen ebenso langsam wieder ab.
  3. Schmerzphase: Die Schmerzphase beschreibt das, was im Volksmund als Migräne verstanden wird – die Zeit des eigentlichen Kopfschmerzes. Besonders in dieser Phase sind Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Schwindel häufig. Vielen Betroffenen hilft in dieser Phase nur Dunkelheit und Ruhe in Kombination mit Schmerzmedikamenten.
  4. Erholungsphase: Die Symptome der Prodromalphase können auch nach der Schmerzphase noch auftreten. In seltenen Fällen können diese bis zu mehreren Tagen nachwirken und klingen nur langsam ab.

Auch wenn die beschriebenen Phasen typisch für eine Migräne sind, gibt es verschiedene Verlaufsformen und Varianten. So wird z.B. grundsätzlich zwischen Migräne mit und ohne Aura unterschieden.

Wir nutzen Cookies, um Ihnen ein besseres Benutzererlebnis zu ermöglichen. Mit der Nutzung von 1ACare stimmen Sie auch der Nutzung von Cookies und anderen Technologien zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu. Wenn Sie widersprechen möchten, klicken Sie bitte hier. Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.