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Pflegegrade
Pflegegrade
Stufen, auf der untersten steht eine Frau mit Gehstock, auf der obersten ein Rollstuhl

Pflegegrad und Pflegestufe - Alle Leistungen von Pflegegrad 1 bis 5

Pflegebedürftige Menschen werden je nach ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit in fünf Pflegegrade (früher Pflegestufen) eingestuft. Die bis Ende 2016 geltenden drei Pflegestufen wurden durch die Pflegegrade komplett ersetzt.

Wer welchen Pflegegrad (Pflegegrad 1, 2, 3, 4 oder 5) erhält, wird durch Gutachter des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) oder andere anerkannte Prüforganisationen festgestellt. Entsprechend des Gutachtens entscheidet die zuständige Pflegekasse, ob sie ihrem Versicherten einen Pflegegrad zubilligt oder den Antrag ablehnt. Wird ein Pflegegrad zugewiesen, können nach der ersten Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse Pflegeleistungen von den Pflegekassen erhalten werden.

Wer welchen Pflegegrad erhält, ermitteln die Prüfer nach einem Punktesystem. Dabei gilt: Umso mehr Punkte der Begutachtete erhält, desto höher ist der Pflegegrad und umso mehr Pflege- und Betreuungsleistungen genehmigt die Pflegekasse. Entscheidend sind dabei folgende Bereiche: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Selbstversorgung, Umgang mit krankheitsbedingten Veränderungen sowie Gestaltung des Alltags.

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
  • Kurz und knapp
  • Beantragung
  • Leistungen
  • Berechnung und Module
  • Dokumente
  • FAQ
Kurz und knapp

Welche Pflegeleistungen kann man mit einem Pflegegrad 1 bis 5 erhalten?

Frau und Mann stehen nebeneinander, er hat den Arm um sie gelegt

Ab Pflegegrad 2 können Leistungen in Form von Pflegegeld und Pflegesachleistungen genutzt werden. Wie diese eingesetzt werden können, zeigen wir in dieser Auflistung:

1) Pflege durch Angehörige: Kümmern Sie sich als Angehöriger selbst um die Pflege Ihres pflegebedürftigen Angehörigen, wird im Regelfall das Pflegegeld zur Finanzierung genutzt.  Los geht es ab Pflegegrad 2 mit 316 € pro Monat, bei Pflegegrad 5 werden bereits 901 € direkt an den Pflegebedürftigen überwiesen. Wichtig: Die Pflege von Angehörigen ist ein Vollzeitjob, den man besser zusammen mit professionellen Pflegekräften abwickelt. Angebote, wie z.B. die stundenweise Betreuung, können vollständig über die Pflegekasse finanziert werden, eine Beratung lohnt sich also in jedem Fall.

Puzzle mit Uhr davor

2) Stundenweise Betreuung: In diesem Fall betreut ein ambulanter Dienstleister für ein paar Stunden pro Tag den Pflegebedürftigen. Die Leistungen reichen von der grundlegenden Pflege bis hin zu Beschäftigungsmaßnahmen, Hilfen im Haushalt und Begleitung zu sozialen Anlässen. Insbesondere bei an Demenz erkrankten Menschen kann dies eine echte Erleichterung für die Angehörigen sein. Die stundenweise Betreuung kann von den sogenannten Pflegesachleistungen abgerechnet werden. Wichtig: Finden Sie einen Anbieter mit voller Pflegekassenzulassung, damit die private Zuzahlung entfällt oder möglichst niedrig ist. Über unser kostenloses Service-Telefon (0800 122 273 0) helfen wir Ihnen gerne, einen passenden Anbieter in Ihrer Umgebung zu finden, der freie Kapazitäten hat. Dieses Angebot ist für Sie vollständig kostenfrei und wird durch Beiträge der Pflegedienstleister finanziert.

Krankenpflegerin steht neben Krankenbett

3) 24-Stunden-Pflege: Bei dieser Form der Pflege zieht eine Pflegekraft in die Wohnung des Pflegebedürftigen ein und kümmert sich rund um die Uhr um das Wohlergehen des Patienten. Die Pflegekräfte kommen im Regelfall aus Osteuropa und werden über deutsche Agenturen vermittelt. Da die Agenturen keine Zulassung der Pflegekasse haben, kommt zur Finanzierung nur das Pflegegeld und das Verhinderungspflegegeld in Frage, welche beide ab Pflegegrad 2 direkt an den Pflegebedürftigen gezahlt werden. Eine legale 24-Stunden-Pflege kann nach Abzug der Kassenleistungen zwischen 1.000 und 2.500 € pro Monat kosten. Wichtig: Tappen Sie nicht in die Falle einer illegalen Beschäftigung, um ein paar Euro zu sparen. Die Erfahrung zeigt, dass sich der Ärger und der Aufwand nicht lohnen. Auch bei der 24-Stunden-Pflege bieten wir Ihnen unser an kostenloses Service-Telefon an (0800 122 273 0), über das Sie einen passenden Anbieter in Ihrer Region mit freien Kapazitäten finden können. Dieses Angebot ist für Sie vollständig kostenfrei und wird durch Beiträge der Pflegedienstleister finanziert. 

Frau mit Stethoskop

4) Klassische ambulante Pflege: Hierbei handelt es sich um eine mobile Pflege, die weniger mit Betreuung, sondern mehr mit der Erfüllung der wesentlichen Pflegebedürfnisse zu tun hat. Das bedeutet: Wundversorgung, Medikamentengabe, Verabreichung von Injektionen, Setzen von Kathetern etc. Die Abrechnung erfolgt über die Pflegesachleistungen. Wichtig: Die klassische ambulante Pflege ist meist eng getaktet und kann eine echte Betreuung der Pflegebedürftigen aus Zeitgründen nicht erfüllen. Als Zusatz empfiehlt sich deshalb eine stundenweise Betreuung (siehe Punkt 2), die den Pflegebedürftigen ein paar Stunden pro Tag im Alltag begleitet, beispielsweise bei der Zubereitung von Mahlzeiten, beim Sauberhalten der Wohnung und beim Wäsche waschen.

Haus mit vielen Fenstern

5) Das Pflegeheim: Ähnlich wie bei der 24-Stunden-Pflege werden die Pflegebedürftigen ganztägig oder tagsüber bzw. nachtsüber in Einrichtungen von professionellem Personal gepflegt, das alle Aufgaben rund um die Pflege erfüllen kann. Oftmals gibt es zusätzlich Betreuungs- und Aktivierungsangebote. Bezahlt wird über die Pflegesachleistungen, die monatlich bis zu ca. 2.000 € betragen. Alles, was darüber hinaus geht, muss privat zugezahlt werden.

Beantragung

Pflegegrad 1 bis 5 beantragen

Dokument auf Klemmbrett

Der erste Anlaufpunkt zur Beantragung eines Pflegegrades ist die Krankenkasse des Pflegebedürftigen. Alle Krankenkassen haben integrierte Pflegekassen, welche sich um Pflegeleistungen kümmern. Bei der Pflegekasse muss ein Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit gestellt werden – dies kann schriftlich oder auch mündlich, etwa per Telefon, erfolgen. Die Pflegekasse sendet Ihnen anschließend ein Formular zu, welches Sie ausfüllen und zurücksenden müssen. Dort wird beispielsweise abgefragt, ob die pflegebedürftige Person in einer Einrichtung oder zuhause lebt. Alternativ kann man sich das Formular auch oftmals auf der Website der Krankenkasse downloaden.

Nun beauftragt die Pflegekasse einen Gutachter, der die Pflegebedürftigkeit einschätzen soll. Bei den gesetzlichen Krankenkassen übernimmt das der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), bei Privatversicherten die Firma Medicproof. Die Begutachtung findet bei der pflegebedürftigen Person zuhause oder, falls dieser in einer Einrichtung lebt, dort statt. Sie erfolgt durch eine ausgebildete Pflegefachkraft oder einen Arzt. Die Kranken- bzw. Pflegekasse sollte frühzeitig kontaktiert werden, da die Leistungen bei einer Bewilligung frühestens ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, in Anspruch genommen werden können, nicht rückwirkend. Wie lange es bis zur Bearbeitung eines Antrags dauert, hängt stark von den einzelnen Pflegekassen ab, jedoch hat der Gesetzgeber eine fünfwöchige Bearbeitungsfrist festgelegt. Befindet sich der Antragsteller im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung, ist die Bearbeitungszeit unter bestimmten Umständen auf eine Woche begrenzt.

Sollte der Antrag auf einen Pflegegrad abgelehnt worden sein, kann innerhalb von vier Wochen Widerspruch dagegen eingelegt werden. Dazu sollte schnellstmöglich Kontakt zur jeweiligen Krankenkasse aufgenommen werden.

Leistungen

Leistungen Pflegegrad 1 bis 5

Eine Hand übergibt einer anderen Hand einen Geldschein

Die Leistungen der Pflegekassen können als Geldleistungen und als Sachleistungen in Anspruch genommen werden. Die Geldleistungen nennt man auch Pflegegeld. Dieses bekommt der Pflegebedürftige und kann es als Anerkennung an die pflegenden Angehörigen weitergeben. Damit der Versicherte auch angemessen versorgt wird, gibt es Beratungsbesuche von Pflegekräften. Pflegesachleistungen hingegen sind für das Bezahlen von ambulanten Pflegediensten vorgesehen. Auch die voll- und teilstationäre Pflege kann mit den Pflegesachleistungen bezahlt werden. Es besteht die Möglichkeit, beide Leistungen miteinander zu kombinieren, man kann in diesem Fall aber nicht sowohl Pflegegeld als auch Pflegesachleistungen voll beanspruchen.

Patienten mit Pflegegrad 1 sind noch weitgehend selbstständig und geringfügig pflegebedürftig. Ihnen stehen monatlich 125 € als Kostenerstattung für Betreuungs- und Entlastungsleistungen sowie monatlich 40 € für die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch zu. Weiterhin erhalten die Patienten Zuschüsse zur altersgerechten Wohnraumgestaltung (bis zu 4.000 €) sowie bei Bedarf zwei kostenlose Beratungsbesuche pro Jahr. Pflegesachleistungen durch einen Pflegedienst müssen selbst getragen werden. Ausnahmen gibt es, wenn Bedürftige in einer ambulant betreuten Wohngruppe leben.

Der Pflegegrad 2 ist ein vollwertiger Pflegegrad, bei dem alle Leistungen der Pflegeversicherung beansprucht werden können. Die folgenden Leistungen werden gewährt:

Leistungen bei Pflegegrad 2

Pflegegrad 3 ist für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen gedacht. Die folgenden Leistungen werden gewährt:

Leistungen bei Pflegegrad 3

Pflegegrad 4 wird bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit zugewiesen. Die folgenden Leistungen werden gewährt:

Leistungen bei Pflegegrad 4

Auch bei Pflegegrad 5 liegen schwerste Beeinträchtigungen vor. Außerdem werden besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung berücksichtigt. Normalerweise müssen bei der Begutachtung mindestens 90 Punkte erreicht werden, um in den Pflegegrad 5 eingestuft zu werden. In bestimmten Fällen kann eine Einstufung in den Pflegegrad 5 jedoch auch erfolgen, selbst diese 90 Punkte nicht erreicht wurden. Voraussetzung ist ein außergewöhnlich hoher Hilfebedarf mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung, die der MDK feststellt.

Leistungen bei Pflegegrad 5
Berechnung und Module

Pflegegrad 1 bis 5 - Berechnung und Module

Orangener Taschenrechner

Die Pflegegrade werden anhand des Punktesystems „NBA“ von Gutachtern der Krankenkassen berechnet. Dabei werden die folgenden Bereiche (auch „Pflegegrad-Module“ genannt) geprüft:

  • Mobilität (10 Prozent): Positionswechsel im Bett, stabile Sitzposition halten, Aufstehen aus einer sitzenden Position und Umsetzen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereiches und Treppensteigen.
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten / Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (15 Prozent): Personen aus dem näheren Umfeld erkennen, örtliche Orientierung, zeitliche Orientierung, Gedächtnis, Alltagshandlungen in mehreren Schritten wie die Haushaltsführung ausführen oder steuern, Entscheidungen im Alltagsleben treffen, Sachverhalte und Informationen verstehen, Risiken und Gefahren erkennen, elementare Bedürfnisse mitteilen, Aufforderungen verstehen, sich an einem Gespräch beteiligen. Motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten, nächtliche Unruhe, selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten, Beschädigung von Gegenständen, physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen, verbale Aggression, andere vokale Auffälligkeiten, Abwehr pflegerischer oder anderer unterstützender Maßnahmen, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen, Ängste, Antriebslosigkeit, depressive Stimmungslage, sozial inadäquate Verhaltensweisen, sonstige inadäquate Handlungen.
  • Selbstversorgung (40 Prozent): Körperpflege (vorderen Oberkörper waschen, rasieren, kämmen, Zahnpflege, Prothesenreinigung, Intimbereich waschen, duschen oder baden – einschließlich Haare waschen), An- und Auskleiden (Oberkörper an- und auskleiden, Unterkörper an- und auskleiden), Ernährung (Essen mundgerecht zubereiten/Getränke eingießen, Essen, Trinken), Ausscheiden (Toilette oder Toilettenstuhl benutzen, Folgen einer Harninkontinenz bewältigen sowie Umgang mit Dauerkatheter und Urostoma, Folgen einer Stuhlinkontinenz bewältigen sowie Umgang mit Stoma), Bestehen gravierender Probleme bei der Nahrungsaufnahme, die einen außergewöhnlich pflegeintensiven Hilfebedarf im Bereich der Ernährung auslösen (nur bei Kindern von 0-18 Monaten).
  • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen (20 Prozent) in Bezug auf: Medikation, Injektionen, Versorgung intravenöser Zugänge, Absaugen oder Sauerstoffgabe, Einreibungen, Kälte- und Wärmeanwendungen, Messung und Deutung von Körperzuständen, körpernahe Hilfsmittel, Verbandswechsel und Wundversorgung, Wundversorgung bei Stoma, regelmäßige Einmal-Katheterisierung, Nutzung von Abführmethoden, Therapiemaßnahmen in häuslicher Umgebung, zeit- und technikintensive Maßnahmen in häuslicher Umgebung, Arztbesuche, Besuch anderer medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen, zeitlich ausgedehnter Besuch medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen und Besuch von Einrichtungen zur Durchführung von Frühförderung (nur bei Kindern).
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (15 Prozent): Tagesablauf gestalten und an Veränderungen anpassen, Ruhen und Schlafen, sich beschäftigen, in die Zukunft gerichtete Planungen vornehmen, Interaktion mit Personen im direkten Kontakt und Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfeldes.

Dokumente

Pflegegrad 1 bis 5 - Dokumente

Das Wichtigste auf einem Blick: Pflegegrade und Pflegestufen.pdf

FAQ

Häufige Fragen zu Pflegegrad 1 bis 5 und den Pflegestufen

Muss Pflegegeld versteuert werden?

Pflegegeld kann unter bestimmten Voraussetzungen versteuert werden. Pflegebedürftige, Verwandte von Pflegebedürftigen sowie Menschen, die eine enge Beziehung mit dem Bedürftigen haben, müssen keine Steuern bezahlen. Alle anderen, beispielsweise Personen, die Pflege erwerbsmäßig betreiben, müssen Steuer entrichten.

Gibt es Sozialleistungen für pflegende Angehörige?

Ja, Pfleger, die ein verwandtschaftliches oder anderes enges Verhältnis mit dem Bedürftigen haben, haben Anspruch auf Sozialleistungen, wie beispielsweise Beitragszahlungen zur Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Unfallversicherung.

Gibt es eine Rentenkürzung bei Pflegebedürftigkeit?

Nein, die Rente wird unabhängig von der Pflegebedürftigkeit gezahlt.

Darf man mit einem Pflegegrad noch Auto fahren?

Ja, denn der Pflegegrad sagt prinzipiell nichts über die Fähigkeit aus, ein Fahrzeug zu lenken. Solange eine Person sicher fahren kann, ändert sich nichts. Bei körperlichen Beeinträchtigungen kann es notwendig werden, das Fahrzeug behindertengerecht umzubauen. Bei psychischen Beeinträchtigungen haben die Straßenverkehrsbehörden die Möglichkeit, die Fahrerlaubnis bei bestimmten Krankheitsbildern zu entziehen bzw. Einschränkungen aufzuerlegen.

Was ist das „NBA“?

Das NBA, kurz für „neues Begutachtungsassessment“ ist das Regelwerk, nachdem der Pflegegrad von Mitarbeitern der Pflegekassen beurteilt wird.

Kann einem festgestelltem Pflegegrad widersprochen werden?

Ja, ein Widerspruch ist möglich und in vielen Fällen sogar ratsam, wenn der Punkteabstand zum nächsthöheren Pflegegrad gering ist. Ein großer Teil der Widersprüche ist erfolgreich.

Wer kann einen Pflegegrad beantragen?

Nur der Pflegebedürftige selbst kann einen Pflegegrad mit seiner Unterschrift beantragen. Ist dieser nicht mehr dazu in der Lage, kann ersatzweise der gesetzliche Vertreter den Antrag stellen.

Kann man rückwirkend einen Pflegegrad beantragen?

Nein, das ist leider nicht möglich. Ein festgestellter Pflegegrad gilt rückwirkend zum ersten Tag der Kontaktaufnahme mit der Pflegekasse, jedoch nicht darüber hinaus.

Ist es sinnvoll, professionelle Hilfe zur Beantragung eines Pflegegrades heranzuziehen?

Es ist zwar nicht zwingend, kann jedoch sinnvoll sein. Auch wenn der Pflegebedürftige im Krankenhaus oder in der Reha ist, gibt es die Möglichkeit, einen Antrag über den lokalen Sozialdienst zu stellen.

Wann wird der Pflegegrad erhöht?

Sobald sich der Zustand des Pflegebedürftigen wahrnehmbar ändert, sollte eine Erhöhung des Pflegegrades beantragt werden. Im Falle eines positiven Bescheids erhöhen sich die Leistungen der Pflegekasse.