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Altersheim, Pflegeheim, Seniorenheim

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Ob Altersheim, Pflegeheim, Seniorenheim oder Altenpflegeheim: Alle Begriffe beschreiben im Grunde dieselbe Art von Einrichtung. Im Kern steht hierbei die stationäre Pflege von Senioren innerhalb eines Wohnheimes. Im Gegensatz zum Service-Wohnen und dem betreuten Wohnen leben die pflegebedürftigen Personen in dieser Wohnform also nicht zuhause oder in einer eigenen Wohnung, sondern in einer gemeinsamen Einrichtung. In der Regel wird jedem Bewohner und jeder Bewohnerin ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt. Ob sich diese frei bewegen können oder das Heim nicht verlassen dürfen, hängt davon ab ob das Altersheim „offen“ oder „geschlossen“ ist. Bei der Auswahl eines Heimes sollte dieser Punkt unbedingt berücksichtigt werden.

Der Umzug in ein Pflegeheim wird von vielen Senioren nicht gewünscht. Dies hat sicherlich mit dem negativ wahrgenommenen, gesellschaftlichen Diskurs zum Thema Altenpflege zu tun. Ohne Zweifel müssen Arbeitsbedingungen, Bezahlung und die Versorgungsqualität in der Pflege (besonders in Heimen) kritisch hinterfragt werden – jedoch unterscheiden sich hier die Bedingungen von Pflegeheim zu Pflegeheim und eine pauschalisierte Aussage über die Qualität aller Einrichtungen lässt sich nicht treffen. Auch Unterschiede zwischen Heimen in Stadtgebieten und Pflegeheimen in ländlichen Regionen sollten berücksichtigt werden, da hier die Kosten der Wohnanlagen und Qualität der Pflegebedingungen oft variiert.

Trotz ihres negativen Rufs bieten Altersheime oft viele Vorteile für Betroffene und Angehörige. So werden einerseits die Angehörigen entlastet, da diese nicht mehr ambulant pflegen müssen – andererseits profitieren auch die Senioren beispielsweise von barrierefreien Wohnbedingungen, einem sozialen Umfeld oder Freizeitangeboten für eine aktive Alltagsgestaltung. So bleibt sowohl für Angehörige als auch für die betroffene Person mehr Freizeit, die gemeinsam genutzt werden kann. Nicht selten verbessert sich so die Beziehung innerhalb der Familie.

Dennoch werden Pflegeheime heutzutage oft als „letzte Lösung“ bei der Pflege wahrgenommen. So finden sich in Altersheimen oft Menschen mit fortgeschrittener Demenz, psychischen Erkrankungen oder schweren körperlichen Behinderungen. Auch gibt es Pflegeheime speziell für demenziell Erkrankte. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schätzt die Zahl der demenziell erkrankten Heimbewohnerinnen und Heimbewohner auf 54% (Quelle). Aus diesem Grund umfassen die Leistungen von Seniorenheimen heutzutage nahezu alle Lebensbereiche der gepflegten Personen, was eine eigenständige Alltagsgestaltung für diese erschwert.


Altersheim, Pflegeheim, Seniorenheim: Zielgruppen und Varianten

Wenn der Alltag für die betroffene Person nicht mehr selbst oder mit Hilfe von Familie, Nachbarn und Dienstleistern, bewältigt werden kann, ist ein Pflegeheim oft die einzige Möglichkeit. Betroffen sind demnach insbesondere an Demenz erkrankte Personen oder ältere Menschen mit starken, körperlichen Einschränkungen und Behinderungen. Auch Senioren sehr hohen Alters sind oft nicht mehr in der Lage, ohne eine Rundumbetreuung und einen Umzug in eine altengerechte Umgebung, ihren Alltag zu meistern. Aus finanzieller Sicht ist es manchmal günstiger in ein Altersheim zu ziehen, statt mit der Zeit weitere Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu müssen.

Neben klassischen „offenen“ Altersheimen, in denen Senioren unabhängig von Erkrankungen oder Einschränkungen Unterstützung für ihren Alltag erhalten, gibt es spezielle Pflegeheime für an Demenz erkrankte sowie psychisch erkrankte Personen. Diese Einrichtungen sind oft „geschlossen“, sodass die Bewohner die Einrichtung (oder in speziellen Fällen auch ihre Zimmer) nicht verlassen dürfen.

Ist das Budget höher, können Senioren auch in eine Seniorenresidenz oder einen Seniorenstift umziehen, welche prinzipiell ein höheres Maß an Luxus und Komfort bieten als ein klassisches Pflegeheim. Allerdings sind solche Einrichtungen oft sehr kostspielig.

Alternativen zu Altersheim und Seniorenresidenz gibt es nur wenige. Wer seinen Alltag zu überwiegenden Teilen nicht mehr selbst bewältigen kann, ist für Service-Wohnen und betreutes Wohnen oft nicht geeignet. Lediglich eine häusliche 24-Stunden-Pflege steht als Alternative zur Auswahl. In diesem Wohnkonzept zieht eine Pflegekraft dauerhaft in die Wohnung oder das Haus der pflegebedürftigen Person ein, um diese rund um die Uhr versorgen und pflegen zu können. Der große Vorteil: Die auf Pflege angewiesene Person bleibt in ihrem gewohnten Umfeld und Angehörige können beruhigt schlafen. Je nach Qualifizierung der Pflegekraft kann eine solche Lösung mitunter günstiger sein als eine vollstationäre Pflege in einem Seniorenheim.

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