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Lungenentzündung

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Lungenentzündungen (Pneumonien) sind eine der am häufigsten auftretenden Entzündungserscheinungen. Mit 500.000 Neudiagnosen und 20.000 Todesfällen jedes Jahr, stellt die Pneumonie eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland dar (Quelle). Vor allem Kleinkinder und Senioren sind betroffen. Lungenentzündungen lassen sich behandeln und bei guter körperlicher Verfassung und Gesundheit ist die Erkrankung in der Regel nach wenigen Wochen vorbei.

Lungenentzündungen sind nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit eine sehr häufig auftretende Erkrankung. Nach Schätzungen der WHO erliegen jedes Jahr rund eine Millionen Kinder unter fünf Jahren einer Pneumonie (Quelle). Insbesondere in ärmeren Regionen, in denen medizinische Versorgung nicht ausgeprägt und zuverlässig verfügbar ist, kann eine Lungenentzündung eine lebensbedrohliche Krankheit darstellen.


Symptome und Varianten von Lungenentzündungen

Eine Lungenentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Dabei wird zwischen einer infektiösen und einer nicht infektiösen Lungenentzündung unterschieden. Eine nicht infektiöse Lungenentzündung kann durch allergische-, physikalische- oder chemische Reize verursacht werden. In diesen Bereich fallen Pneumonien, die durch äußere Reize wie z.B. das Verschlucken von Speiseresten oder Giftinhalation verursacht werden. Von einer infektiösen Lungenentzündung spricht man, wenn die Pneumonie durch Bakterien, Pilze oder Viren ausgelöst wurde. Die infektiöse Pneumonie ist die häufigste Ursache für Lungenentzündungen.

Lungenentzündungen werden auch auf Grund ihrer Symptomatik in zwei Kategorien unterschieden: Der typischen, akut auftretenden und der atypischen Symptomatik.

Die typische Lungenentzündung wird von Fieber, Schüttelfrost und Bluthochdruck begleitet. Zudem folgt ein starker Husten mit Auswurf (evtl. auch blutig), Atemnot, schneller Atmung, Mundgeruch und Schmerzen beim Atmen, die daher rühren, dass die Entzündung auf das Rippenfell übergehen kann. Des Weiteren kann eine Lungenentzündung zu Eiteransammlungen (Abszessen) in der Lunge führen. Die meisten Lungenentzünden sind jedoch nicht schwerwiegend und bei korrekter Behandlung schnell geheilt. In schweren Fällen allerdings kann eine Pneumonie Herzrhythmusstörungen, Atem- und Herzversagen, Blutvergiftungen und einen Kreislaufzusammenbruch nach sich ziehen. Dies sind lebensbedrohliche Symptome. Diese sind zwar selten, jedoch findet sich bei den Altersgruppen zwei Jahre und jünger, sowie bei 65 Jahren und älter, ein erhöhtes Risiko. Zudem steigt das Risiko, wenn es Vorerkrankungen des Herzens und der Nieren gab. Zusätzlich wirkt sich ein geschwächtes Immunsystem schlecht auf die Krankheit aus. Auch bei einer künstlichen Beatmung des Patienten wird zu erhöhter Vorsicht geraten, sowie wenn sich die Erkrankungsquelle im Krankenhaus vorfindet, da in diesem Fall das Risiko höher ist, dass es sich um einen schwereren Bakterien-, bzw. Virenbefall handelt. Abschließend wird zu Vorsicht geraten, wenn der Patient bereits in den Monaten vor der Lungenentzündung eine Erkrankung hatte, die durch Antibiotika behandelt werden musste, da dies die Wirksamkeit einer Antibiotika-Behandlung für die Pneumonie negativ beeinflussen kann.

Eine atypische Lungenentzündung verläuft, wie der Name schon sagt, irregulär. Es kommt häufig vor das einzelne Symptome nicht auftreten, jedoch lässt sich ebenso häufig feststellen, dass die Symptomatik ähnlich einer Grippeerkrankung ist. Zudem steigt das Fieber langsamer an und beim Husten wird kein Auswurf festgestellt.

Diese Unterteilung dient dazu, die Behandlung besser anzupassen und den Heilungsprozess zu erleichtern, jedoch hat sie nur geringe Aussagekraft über die Schwere der Erkrankung und der Symptome.

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