Elektromobile
Mensch auf einem Elektro-Scooter mit Korb

Elektromobile und Scooter für Senioren und Behinderte

Wer auf Rollstuhl oder Rollator verzichten muss oder möchte, dem stehen luxuriöse Alternativen zur Verfügung – Elektromobile, Scooter und E-Bikes sind ideale Hilfsmittel um den eigenen Alltag unabhängig und sicher zu bewältigen. Im Gegensatz zu Rollatoren und manuellen Rollstühlen werden Elektromobile (wie der Name schon sagt) elektrisch betrieben und erreichen dabei Reichweiten von bis zu 70 Kilometern. Egal ob im eigenen Zuhause oder draußen, mit Scootern, E-Bikes und Elektromobilen bleiben Sie überall flexibel. Neben der sehr intuitiven und leichten Steuerung bieten Elektromobile viele weitere Vorteile. So können diese etwa mit einem Korb oder einer Tasche ausgestattet werden um als Einkaufshilfe zu dienen oder aufgrund ihrer stärkeren Leistung bei starken Steigungen den Elektrorollstuhl ersetzen. Auch gibt es Modelle mit zwei Sitzen, für die Reise oder mit geschlossener Fahrerkabine. Finden Sie heraus, welches Modell am besten zu Ihnen passt.

Autor: Prof. Dr. Martin Przewloka

Zuletzt bearbeitet am 1/14/2021 von: Jan Götz (Redakteur)

Inhaltsverzeichnis
  • Elektromobil kaufen
  • Zielgruppen und Varianten
  • Anschaffung und Kosten
  • FAQ
Scooter oder Elektromobil Sortiment

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Elektromobil kaufen

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Zielgruppen und Varianten

E-Bikes, E-Scooter und weitere Varianten

Grundsätzlich dürfen Elektromobile von allen Personen über 15 Jahren auch ohne Führerschein genutzt werden. Erst ab einer Geschwindigkeit von über 15km/h wird ein Führerschein benötigt – dies betrifft aber nur sehr wenige Modelle. Wer sich außerhalb der eigenen vier Wände mit einem Elektromobil bewegt, sollte allerdings – so wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch – die Straßenverkehrsordnung unbedingt beachten.

Ein blau-schwarzer Elektrorollstuhl namens Colibri vor einem weißen Hintergrund.


Es gibt viele gute Argumente, warum man sich für ein Elektromobil entscheiden sollte. Gerade in den letzten Jahren gab es Innovationen im Bereich der Elektro-Mobilität. Einhergehend mit dieser Entwicklung gewannen nicht nur Elektroautos an Popularität, auch E-Bikes und Scooter erfreuen sich über immer größere Beliebtheit. Es kann davon ausgegangen werden, dass Elektromobile auch in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden.

Grundsätzlich lässt sich zwischen Scootern und E-Bikes unterscheiden. Scooter bieten eine breite, niedrige Sitzfläche und einen erhöhten Komfort, wohingegen E-Bikes (ähnlich wie herkömmliche Fahrräder) ein gewisses Maß an Körperkontrolle und Fitness erfordern. Aber gerade für fitte Senioren ist auch das E-Bike eine hervorragende Möglichkeit für Mobilität im Alltag. Scooter ähneln demnach mehr einem Elektroroller mit 4 Rädern, wohingegen E-Bikes wie herkömmliche Fahrräder aussehen. Je nachdem in welchem Bereich das Elektromobil genutzt werden soll (Zuhause, für den Einkauf oder für die Reise) gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle und Varianten, die wiederum auch unterschiedliche Arten von Akkus benötigen. So ist es wichtig sich über die verschiedenen Akkuarten zu informieren.

Anschaffung und Kosten

Elektromobile und Scooter kaufen und was es zu beachten gibt

Auch Elektromobile sind generell förderungsfähig und können von Ärzten verordnet werden. Dann erhalten Sie – ähnlich wie bei Rollstühlen und Rollatoren – das Elektromobil per Rezept. Nur eine geringe Gebühr von ca. 10€ wird fällig. Allerdings sind auch bei Elektromobilen nicht alle Modelle mit Rezept erhältlich. Wer eine besondere Ausführung, ein spezielles Modell oder einfach eine luxuriösere Variante möchte, der muss privat hinzuzahlen. Hier variieren die Preise teils stark. Zwischen 500€ und 10.000€ gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle und Ausführungen. Ob eine Standardausführung ausreicht oder Sie ein spezielles Luxusmodell benötigen ist Ihnen überlassen – die Auswahl ist groß. Kontaktieren Sie uns auch gerne über unsere kostenlose Service-Hotline 0800 123 04 01 – wir finden für Sie ein passendes Sanitätshaus in Ihrer Nähe, welches Sie mit einem für Sie idealen Elektrorollstuhl versorgen kann..

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FAQ

Häufige Fragen zum Thema Elektromobile

Für wen sind Elektromobile und Scooter geeignet?

Elektromobile eignen sich insbesondere für Personen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit (Behinderungen, Altersschwäche, chronischen Krankheiten und Übergewicht), so dass sich diese nach wie vor im Alltag eigenständig fortbewegen können. In den meisten Fällen werden hierfür Scooter eingesetzt, die speziell für den Außenbereich (Einkauf, kürzere Strecken) ausgelegt sind.

Für wen sind E-Bikes geeignet?

E-Bikes sind eine gute Option für Menschen, die noch fit genug sind um ein Fahrrad eigenständig zu bedienen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Fahrrad wird hier durch einen Elektromotor das Treten unterstützt, so dass die Anstrengung wesentlich geringer ist.

Wie unterscheiden sich Scooter und E-Bikes?

Scooter sind (in den meisten Fällen) für den Außenbereich konzipierte Elektromobile, die mit Lenker und Sitzfläche mehr einem Elektroroller ähneln, als einem herkömmlichen Rollstuhl. E-Bikes hingegen haben meist nur zwei Räder und ähneln normalen Fahrrädern. Nur das Treten der Pedale wird durch einen Elektromotor vereinfacht, so dass die Fortbewegung weniger anstrengend ist.


Scooter unterscheiden sich zudem durch die Höhe und Breite der Sitzfläche, der Belastbarkeit und dem Gewicht des Scooters, der Höchstgeschwindigkeit und der Akkukapazität, sowie durch die Art der Bereifung und Steuerung.

Kann man alle Elektromobile zusammenklappen?

Nein, aber ein Großteil der Modelle lässt sich komprimieren, sodass man diese mit passenden Rampen in Autos transportieren kann.

Bezahlt die Krankenkasse ein Elektromobil?

Wenn ein Elektromobil benötigt wird, dann übernimmt die Krankenkasse (vorausgesetzt der Arzt hat ein Rezept dazu ausgestellt) die Kosten. Wie sonst auch wird hier aber nur ein Basismodell bezahlt, bei luxuriöseren Modellen fallen private Kosten an.

Kann man ein Elektromobil im Treppenhaus abstellen?

Ja, Rollstühle, Kinderwägen und Rollatoren dürfen im Hausflur abgestellt werden. Allerdings müssen sie möglichst platzsparend untergebracht werden. Da Elektromobile in die Kategorie Elektro-Rollstuhl fallen, dürfen auch diese - wenn der Weg hierdurch nicht blockiert wird - im Treppenhaus abgestellt werden.

Auf welche Sicherheitsmerkmale sollte geachtet werden?

Egal ob Gurt, Kopfstütze, Seitenstütze, Helm oder Antikippvorrichtung – bei einem Elektromobil gibt es viele Möglichkeiten die Sicherheit des Benutzers zu maximieren. Das wichtigste Merkmal ist selbstverständlich die Qualität, denn nur wenn das Elektromobil gut verarbeitet ist, können Sie sich auch sicher fortbewegen. Beachten Sie deshalb ob Ihr Wunschgerät die EU-Richtlinien 93/42/EWG erfüllt. Um auch E-Bikes möglichst sicher zu benutzen, sollte an eine funktionierende Lichtanlage, ein Helm sowie an Fahrradständer und Schloss gedacht werden.

Welche verschiedenen Varianten gibt es?

In der Regel wird zwischen Elektro-Rollstühlen für den Innenbereich, Scootern für den Außenbereich und E-Bikes unterschieden. Die jeweiligen Kategorien haben weitere Varianten, so gibt es beispielsweise Scooter mit besonders hoher Reichweite oder Geschwindigkeit.


Prof. Dr. Martin Przewloka PortraitProf. Dr. Martin Przewloka
Über den Autor:

Prof. Dr. Martin Przewloka hat im eigenen familiären Umfeld umfangreiche Erfahrungen mit dem Thema Pflege gesammelt und teilt sein Wissen über verschiedene Kanäle mit anderen pflegenden Angehörigen. Durch seinen Universitätsabschluss in Medizinischer Physik (Universität Kaiserslautern) versteht er zudem die gesundheitlichen Hintergründe der unterschiedlichen Erkrankungen und kann sich in die Lage der Pflegebedürftigen hineinversetzen.