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Chronische Wunden

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Die meisten Verletzungen, die wir im Alltag erleiden, heilen schnell und verschwinden dann entweder rückstandslos, oder es bleibt eine Narbe zurück. In einigen Fällen kann es jedoch dazu kommen, dass sich eine Wunde nicht von selbst schließen kann. Bleibt eine Wunde länger als acht Wochen offen und zeigt keine Anzeichen von Wundheilung, wird in Fachkreisen von einer chronischen Wunde gesprochen. Im Jahr 2012 gab es in Deutschland schätzungsweise 2,7 Millionen Menschen, die unter chronischen Wunden litten ().

Chronische Wunden sind in der Regel Begleiterscheinungen und treten aus diesem Grund selten ohne ein Ursprungsleiden auf. Zudem verursachen diese in der Regel Schmerzen und können bei unzureichender Behandlung sehr gefährlich werden. Aus diesem Grund beeinträchtigen chronische Wunden den Alltag der Betroffenen stark.


Symptome und Varianten von chronischen Wunden

Chronische Wunden sind in vielen Fällen offene Wunden, die das Symptom eines anderen Leidens – wie z.B. einer unzureichenden Durchblutung – sind. So ist die gängigste Ursache von chronischen Wunden ein „offenes Bein“, bzw. ein Geschwür im Oberschenkel- und Fußbereich (lat.: Ulcus cruris). Bei einem „Ulcus cruris“ findet sich ein Substanzdefekt im Bereich des Unterschenkels vor, der bis in die Lederhaut geht. Ursache hierfür ist oft ein hoher Blutdruck in den Venen. Aufgrund der Tatsache, dass die Wunde über einen sehr langen Zeitraum offen liegt, ist sie ein Nährboden für Bakterien, die eine zweite Symptomatik auslösen können. Außerdem führt die schlechte bis fehlende Durchblutung der betroffenen Region dazu, dass sich das Gewebe verfärbt und entzünden kann, bzw. abstirbt. Dies kann im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen und lebensgefährlich sein.

Eine weitere Ursache für chronische Wunden kann ein Dekubitus sein. Ein Dekubitus ist ein Druckgeschwür, welches durch anhaltenden mechanischen Druck entsteht und so die Venen abklemmt, was die Durchblutung verhindert und in schweren Fällen zu einer Nekrose (dem Absterben von Zellen) der betroffenen Region führen kann. Ein Dekubitus findet sich häufig bei Menschen und Personen mit Bewegungsmangel (z.B. langem Liegen im Bett).

Ebenso Ursachen für chronische Wunden sind der „diabetische Fuß“ (als Folge von Diabetes mellitus), sowie Venenschwäche und Venenverengung, ein schwaches Immunsystem oder eine schwere Grundverletzung, die die Grenzen des körpereigenen Heilungssystems überschreitet.

Chronische Wunden entwickeln sich in den meisten Fällen in der Beinregion, daher beeinträchtigen sie die Bewegungsfreiheit und können unter anderem zu Müdigkeit und Lustlosigkeit führen. Ebenso leiden Patienten mit chronischen Wunden aufgrund der Schmerzen und der stark juckenden Wunden häufig an Schlaflosigkeit, was zu starken psychischen Belastungen führen kann.

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