Kompressionshilfen
Schiene für den Arm

Kompression durch Thrombosestrümpfe bei Venenschwäche und Thrombose

Kompressionshilfen kommen bei Venenschwäche, Thrombose oder zur Vorbeugung zum Einsatz. Wie es dem Namen zu entnehmen ist, üben diese Hilfen Druck am betroffenen Körperteil aus und steigern somit die Durchblutung. Infolgedessen klingen Schwellungen und Schmerzen ab. Die vom Arzt am häufigsten verschriebene Kompressionshilfe ist der Kompressionsstrumpf, da er zur Standardtherapie gehört. Diese Strümpfe werden häufig maßgeschneidert, damit die Therapie bestmögliche Ergebnisse erzielt. Es gibt spezielle Kompressionsstrümpfe nicht nur für Beine, sondern auch für Arme.


Obwohl Kompressionsstrümpfe für die erfolgreiche Therapie ausschlaggebend sind, verzichten einige Betroffene auf die regelmäßige Nutzung, da diese abrutschen oder sehr eng anliegen können. Jedoch ist es wichtig anzumerken, dass verschiedene Hilfsmittel wie z.B. Strumpfhaltersysteme die Betroffenen hierbei entlasten können.


Neben den Kompressionsstrümpfen stehen den Betroffenen auch weitere Kleidungsstücke wie z.B. Leibteile und Gurte, Caprihosen oder Bermudahosen zur Verfügung. Diese werden in der Regel in Kombination mit Schenkel- oder Halbschenkelstrümpfen getragen, da sie einen niedrigeren Druck als Kompressionsstrümpfe ausüben. Weiterhin gehören Einkammergeräte und Apparate zur Impuls-Kompressionstherapie zur Kategorie der Kompressionshilfen.

Autor: Prof. Dr. Martin Przewloka

Zuletzt bearbeitet am 2/22/2021 von: Jan Götz (Redakteur)

Inhaltsverzeichnis
  • Kompressionshilfe kaufen
  • Zielgruppen und Varianten
  • Anschaffung und Kosten
  • Besonderheiten und Zubehör
  • FAQ
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Kompressionshilfe kaufen

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Zielgruppen und Varianten

Thrombosestrümpfe und weitere Hilfsmittel

Kompressionshilfen werden zur Behandlung von Venenschwäche und Thrombose eingesetzt. Zudem werden sie als eine Vorbeugungsmaßnahme bei derartigen Erkrankungen verwendet. In der Kategorie der Kompressionshilfen ist eine Vielzahl von Produkten zu finden, die alle auf dem gleichen Prinzip basieren: Auf die betroffene Stelle wird Druck ausgeübt, um somit die Durchblutung zu fördern. So sollen Schmerzen und Schwellungen abklingen und somit einer Thrombose vorgebeugt werden.


Zu den meist verschriebenen Kompressionshilfen gehören Kompressionsstrümpfe, die oft maßgeschneidert werden, damit sie passgenau und eng sitzen. Diese Strümpfe können in Kombination mit Kompressionskleidern wie etwa Bermudahosen, Caprihosen oder Gurten getragen werden.

Anschaffung und Kosten

Kosten und Anschaffung von Kompressionskleidung und Thrombosestrümpfen

Die Kosten sind unterschiedlich, denn die Preisspanne bewegt sich zwischen 15 und 80€. Da aber Kompressionshilfen im Hilfsmittelkatalog aufgelistet sind, besteht die Möglichkeit auf eine Zuzahlung der Krankenkasse. Hierzu sollten die Kompressionshilfen jedoch per Rezept verschrieben werden, damit die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Die Ausstellungsgebühr für Rezepte beträgt etwa 10€.

Besonderheiten und Zubehör

Alltagshilfen bei Kompressionstherapie

Der Kompressionsstrumpf gehört zur Standardtherapie und wird deshalb am häufigsten verschrieben. Leider kommt es immer wieder dazu, dass Betroffene auf eine regelmäßige Nutzung verzichten, da Kompressionshilfen von vielen Betroffenen als zu eng empfunden werden und teilweise schwer anzuziehen sind. Zudem rutschen diese gelegentlich ab oder verursachen Juckreiz. Damit diese Nachteile behoben werden, stehen Betroffenen eine Vielzahl an Zubehör zur Verfügung. Zu diesen zählen Strumpfhaltersysteme, Leibteile/-gurte und Hautkleber. Aber auch Alltagshilfen wie etwa Strumpfanziehhilfen und Cremes gegen Juckreiz können Betroffene enorm entlasten.

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FAQ

Häufige Fragen zum Thema Kompressionshilfen und Thrombosestrümpfen

Für wen sind Kompressionshilfen geeignet?

Kompressionshilfen werden zur Behandlung von Venenschwäche und Thrombose eingesetzt. Somit sind Kompressionshilfen insbesondere für Personen geeignet, die sich wenig bewegen oder (altersbedingte) Probleme mit der Durchblutung der Extremitäten aufweisen.

Wie unterscheiden sich Kompressionshilfen?

Grundsätzlich funktionieren alle Kompressionshilfen nach dem gleichen Prinzip. Somit wird nur der Anwendungsort unterschieden: Es gibt Kompressionsstrümpfe nicht nur für Beine, sondern auch für Arme. Zudem gibt es spezielle Kompressionshosen in verschiedenen Ausführungen.

Bezahlt die Krankenkasse Kompressionshilfen?

Da Kompressionshilfen im Hilfsmittelverzeichnis aufgelistet sind, können diese - mit einem vorhandenen Rezept - von der Krankenkasse übernommen werden. Da diese aber nicht sehr teuer sind, muss geprüft werden, ob es wirtschaftlich ist, den Aufwand einer Beantragung bei der Krankenkasse zu betreiben. Für das Einlösen des Rezepts wird zudem eine Rezeptgebühr fällig.

Welche Probleme gibt es bei der Therapie durch Kompression?

Leider kommt es bei der Therapie mit Kompressionshilfsmitteln oft zu Problemen, da viele Betroffene die Therapie als unangenehm empfinden. Auslöser kann der hohe Druck der Kompression sein aber auch das Rutschen und das problematische an- und ausziehen der Kompressionshilfen.


Prof. Dr. Martin Przewloka PortraitProf. Dr. Martin Przewloka
Über den Autor:

Prof. Dr. Martin Przewloka hat im eigenen familiären Umfeld umfangreiche Erfahrungen mit dem Thema Pflege gesammelt und teilt sein Wissen über verschiedene Kanäle mit anderen pflegenden Angehörigen. Durch seinen Universitätsabschluss in Medizinischer Physik (Universität Kaiserslautern) versteht er zudem die gesundheitlichen Hintergründe der unterschiedlichen Erkrankungen und kann sich in die Lage der Pflegebedürftigen hineinversetzen.