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Tinnitus

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Tinnitus aurium ist lateinisch für „Klingeln der Ohren“ und wird umgangssprachlich auch als Phantomgeräusch bezeichnet. Wie der Name schon sagt, zeichnet sich der Tinnitus durch ein Ohrgeräusch aus, das auf keine äußeren Einflüsse zurückgeführt werden kann und somit als Störung der Hörfunktion betrachtet wird. Da diese Hörstörung in verschiedenen Formen auftreten kann, sind auch die gehörten Geräusche unterschiedlich. Diese können sich durch Brummen, Pfeifen, Zischen oder Knacken äußern. In den meisten Fällen ist das Störgeräusch gleichbleibend, es sind aber auch rhythmische, schwankende und pulsierende Formen bekannt. Bei einem Tinnitus handelt es sich nicht um eine auditive Halluzination, sondern um eine Fehlfunktion des Hörorgans, die in vier Grade unterteilt wird. Es wird davon ausgegangen, dass bis zu 25% aller Menschen in ihrem Leben irgendwann von einem kurzzeitigen oder langzeitigen Tinnitus betroffen sind. Bundesweit tritt die Krankheit am häufigsten im Alter von über 65 Jahren auf (Quelle).


Symptome und Varianten von Tinnitus

Tinnitus kann verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen: Hörsturz, Tauchunfall, Schall- oder Knalltrauma, Tumor im Gehörnerven und Lärmschwerhörigkeit. Die Symptome sind in der Regel immer gleich, denn Tinnitus äußert sich durch ein hörbares Geräusch im Ohr – in den meisten Fällen als Pfeifen.

Tinnitus kann plötzlich auftreten oder sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln. Auffällig ist jedoch, dass die Zahl der Betroffenen ab dem 45. Lebensjahr signifikant steigt. Grundsätzlich wird zwischen „subjektivem Tinnitus“ und „objektivem Tinnitus“ unterschieden. Die häufigere Variante (99% der Fälle) ist der subjektive Tinnitus (Quelle).  Bei diesem lässt sich akustisch kein Geräusch messen und das Geräusch ist nur für die betroffene Person hörbar. Beim selteneren objektiven Tinnitus hingegen, sendet der Körper tatsächlich ein messbares Geräusch (Schallquelle), das vom Ohr wahrgenommen wird. In diesem Fall lässt sich der Tinnitus zumeist durch die Behandlung der körperlichen Erkrankung beseitigen.

Wenn der Tinnitus innerhalb von drei Monaten wieder abklingt, spricht man von einem akuten Tinnitus. Sollte der Tinnitus sich jedoch länger halten und nicht mehr abklingen, ist von einem chronischen Tinnitus die Rede. Je nach Schwere der Erkrankung, wird Tinnitus in vier Grade unterteilt. Bei Grad eins und zwei stört der Tinnitus den Betroffenen gar nicht oder nur gelegentlich, was als kompensierender Tinnitus bezeichnet wird. Bei Grad 3 und 4 hingegen führt der Tinnitus zu erheblichen und schwerwiegendem Leidensdruck. In diesen Fällen wird von einem dekompensierenden Tinnitus gesprochen. Der dekompensierende Tinnitus führt häufig zu einer zweiten Symptomatik, die sich durch Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, Angstzuständen, sozialen Rückzug, Leistungseinschränkung sowie körperlichen Begleiterscheinungen (Muskelverspannungen, gesteigerte Hörempfindung, Verspannung der Kiefermuskulatur/Knirschen, Schwindel) bemerkbar macht.

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