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Bluthochdruck
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Bluthochdruck (Hypertonie) - Symptome & Ursachen  

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine der bedrohlichsten Krankheiten weltweit. Im Verlauf der Erkrankung übersteigt der Druck in den Gefäßen kurzzeitig oder dauerhaft die Blutdruckgrenzwerte (139/89 mmHg). Die Krankheit betrifft viele unterschiedliche Altersgruppen, da sie aufgrund von Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, übermäßigem Konsum von Speisesalz und Alkohol, aber auch aufgrund von Stress entstehen kann. Auch Erbanlagen spielen dabei eine Rolle. So gehören Menschen mit Verwandten, die unter Schlaganfälle und Bluthochdruck leiden, zur Risikogruppe.  

Bluthochdruck ist besonders gefährlich, da er sich zunächst schleichend entwickelt und keine Schmerzen verursacht. Somit wird Bluthochdruck oft zu spät entdeckt und kann schwerwiegenden Folgen haben. So können etwa lebenswichtige Organe überlastet werden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen. Daher sind frühe Diagnose und Behandlung von besonderer Wichtigkeit.

Achtung: Dieser Artikel dient lediglich der Information, er ersetzt keinen Arztbesuch und ist nicht zur Diagnose geeignet.

Autor: Prof. Dr. Martin Przewloka

Zuletzt bearbeitet am 20.09.2021 von: Jan Götz (Redakteur)

Inhaltsverzeichnis
  • Formen von Bluthochdruck
  • Bluthochdruck messen
  • Ursachen
  • Behandlung
  • Vorbeugen
  • Risikofaktoren
  • Schwangerschaft
  • Folgen
  • Das wichtigste in Kürze
  • FAQ
  • Quellen
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Formen von Bluthochdruck

Was ist Bluthochdruck und welche Formen gibt es?

Herz mit EKG Zeichen und Stethoskop

Blutdruck ist der Druck, der entsteht, wenn das Blut gegen die Gefäßwände gedrückt wird. Dies passiert bei jedem Herzschlag. Zieht sich das Herz zusammen, wird der systolische Blutdruck gemessen. Entspannt es sich, dann handelt es sich um den diastolischen Blutdruck. Ein optimaler Blutdruck sollte um 120/80  mmHg (dies steht für Millimeter Quecksilbersäule - eine Maßeinheit zur Angabe des statischen Drucks) liegen. Knappe Werte unter oder über diesem Wert sind ebenfalls gut.


Liegt der Blutdruck dauerhaft über  140/90 mmHg spricht man von Hypertonie. Es gibt auch die isoliert systolische Hypertonie. Hier ist der systolische (also der obere) Wert zu hoch, während der diastolische (untere) Wert sehr niedrig ist. Auch diese Form der Hypertonie muss abgeklärt und behandelt werden. Kurzfristiger Anstieg des Blutdrucks ist unter Umständen ungefährlich, dies kann beispielsweise bei Stress der Fall sein. Sind die Werte  dauerhaft erhöht, muss gehandelt werden. Da es schwierig sein kann, hier eine Abgrenzung zu finden, sollten Sie stets Ihren Arzt konsultieren.

'Bluthochdruck Werte auf einem Blutdruckmessgerät


Normalerweise wird aber zwischen der primären und sekundären Hypertonie unterschieden.


Von einer primären Hypertonie wird gesprochen, wenn die Krankheit ohne ersichtlichen Grund auftritt. Eine sekundäre Hypertonie entsteht dagegen aufgrund von Erkrankungen z.B. der Niere, den Nebennieren oder der Schilddrüse. Meistens handelt es sich bei Bluthochdruck um eine arterielle Hypertonie, das heißt, das vorrangig die arteriellen Blutgefäße betroffen sind.



Wo liegt der Unterschied zwischen Bluthochdruck und Hypertonie?

Erhöhter Blutdruck und Hypertonie beschreiben dasselbe Krankheitsbild und können synonym verwendet werden. Hypertonie ist lediglich der Fachausruck, deswegen beinhalten medizinische Fachbegriffe auch gerne das Wort"Hypertonie", wenn sie Bluthochdruck meinen.


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Ist Bluthochdruck eine Krankheit oder ein Symptom?

Hypertonie ist eine häufig vorkommende Herz-Kreislauf-Krankheit. Die Erkrankung an sich ist dabei nicht so schlimm, wie mögliche Folgen, die sie haben kann. Folgeerkrankungen sind unter anderem Schlaganfall oder ein Herzinfarkt. Aber auch Organschäden kommen vor. Diese Folgen können unter umständen sogar tödlich sein. Deswegen sollte bei zu hohem Blutdruck auch unbedingt gehandelt werden.

Er kann aber auch Zeichen für eine andere Erkrankung (beispielsweise Nierenerkrankungen) sein, wurde bei Ihnen ein zu hoher Blutdruck festgestellt suchen Sie bitte einen Arzt auf, damit die Ursache abgeklärt werden kann.


Was ist eine primäre Hypertonie?

Emoji mit rauchendem Kopf

Die häufigste Form des Bluthochdrucks (ca. 85% der Fälle) ist die primäre Hypertonie. Sie wird auch essentielle Hypertonie genannt und kann durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. Im Zweifelsfall wird sie jedoch ein Leben lang behandelt. Zu ihren Symptomen zählen unter anderem:


  • Atemnot bei körperlicher Belastung
  • Brustenge
  • Herzklopfen
  • Übelkeit
  • Sehstörungen
  • Nervosität
  • Angst
  • Starkes Schwitzen


Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die diese Art des zu hohen Blutdrucks begünstigen. Die meisten lassen sich durch eine Änderung des Lebensstils vermeiden. Aber die essentielle Hypertonie kann auch im Alter auftreten.


Was ist eine sekundäre Hypertonie?

Die sekundäre (auch endokrine) Hypertonie ist im Gegensatz zur primären Hypertonie meist heilbar und vorübergehend. Bei einer sekundären Hypertonie wird nur die Krankheit behandelt, die den erhöten Blutdruck verursacht, nicht aber der hohe Blutdruck selbst. Durch die Beseitigung der Ursache sinkt der Blutdruck meistens von allein wieder. Mögliche Ursachen sind Nierenschäden wie das Conn-Syndrom oder das Chushing-Syndrom, bei dem zu viel Cortisol ausgeschüttet wird.


Was ist eine hypertensive Krise?

'Steigender Graph auf einem rotem Tropfen

Dieses relativ seltene Krankheitsbild geht mit einem plötzlichen Blutdruckanstieg einher. Dieser kann auch Organschädigungen hervorrufen. In diesem Fall spricht man von einem hypertensiven Notfall. Steigt der Blutdruck plötzlich, ohne Organe zu schädigen, spricht man von einem hypertensiven Eilfall. Leider gibt es noch kaum Studien zur Diagnose, aber auf Erfahrungen beruhend lässt sich eine hypertensive Krise gut diagnostizieren. Dabei wird unter anderem der Blutdruck gemessen und die Augen sowie die Nierenfunktion geprüft. Liegen keine Organschädigungen vor, werden Medikamente verschrieben, die innerhalb von 48h den Blutdruck senken sollen.

Liegen Organschäden vor, muss der Blutdruck schneller gesenkt werden, in diesem Fall wird parenteral medikamentiert.

Bei einigen Krankheitsbildern wie Lungenödem der Hirnblutung muss die Behandlung gesondert angepasst werden.


Hypertonie - Grad 1, 2 und 3


Auch wenn man von einem Obergrenzwert über 140 zu 90 mmHg beim Arzt und über 135 zu 85 mmHg zuhause spricht, unterscheidet man zwischen verschiedenen Schweregraden. Diese Schweregrade erfordern meist auch unterschiedliche Behandlungsformen, die mit einem Arzt unbedingt besprochen werden sollten. Die Schweregrade wurden von der European Society of Hypertenion (ESH) und der European Society of Cardiology (ESC) im Jahre 2013 folgendermaßen festgelegt:


  • Hypertonie Grad 1: 140-159 zu 90-99 mmHg
  • Hypertonie Grad 2: 160-179 zu 100-109 mmHg
  • Hypertonie Grad 3: ab 180 zu ab 110 mmHg


Auch bei nur leicht erhöhtem Blutdruck sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Welche Varianten gibt es noch?

Drei Reagenzgläser mit Blutproben darin

Zu hoher Blutdruck kann auch vorliegen, wenn nur einer der beiden Grenzwerte von 140 zu 90 mmHg erreicht wird. Am häufigsten tritt die Form auf, bei der nur der obere Wert betroffen ist. Dies nennt man isolierte systolische Hypertonie. Die systolische Hypertonie kommt häufig bei älteren Menschen vor, da diese oft von einer altersbedingten Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der Hauptschlagader betroffen sind.


Bluthochdruck messen

Wann hat man Bluthochdruck oder Hypertonie?

Der Blutdruck ist zu hoch, wenn der Mittelwert von 140 zu 90 mmHg überschritten wird. Bei einer Messung zuhause ist bereits ab 135 zu 85 mmHg der Blutdruck zu hoch. Der Grund dieser unterschiedlichen Grenzwerte wird mit der höheren Anspannung im Behandlungszimmer begründet und ist somit bei der Ermittlung zu beachten.


Hypertonie: Blutdruck Messung zuhause oder beim Arzt

Eine junge Frau beim Blutdruckmessen mit einer Ärztin


Sie können Ihren Blutdruck zu Hause messen, dabei sollten Sie beachten, dass das Ergebnis aber durch falsche Messung oder das Gerät verfälscht werden kann. Haben Sie die Möglichkeit sprechen Sie Ihren Arzt auf die Messung an. Er kann diese übernehmen oder Tipps geben.


Ist der Patient besonders nervös oder kann zu Hause nicht messen, kann der Arzt sich auch zu einer 24-stündigen Blutdruckmessung entscheiden.


Gegebenenfalls werden noch weiter Tests gemacht. Hierzu zählen unter anderem ein EKG und Ultraschalluntersuchungen der verschiedenen Organe, wie Herz oder Nieren.


Kann man den Blutdruck zu Hause selbst messen?

Sie können den Blutdruck auch selbst zuhause messen. Vor dem Messen sollten Sie ruhig sein, setzten Sie sich hin und entspannen sich einige Minuten. Die Manschette wird am Oberarm angelegt, sie sitzt ungefähr auf Herzhöhe. Achten Sie falls möglich darauf, dass keine Kleidung im Weg ist. Der Arm wird auf Herzhöhe gelegt und ruhig gehalten, während Sie aufrecht sitzen. Während der Messung sollten Sie ruhig bleiben und reden sowie lachen vermeiden. Die Messung am Handgelenkt funktioniert ähnlich. In diesem Fall sollten Sie das Gelenk mit der Manschette auf Herzhöhe halten.


Wichtig: Im Zweifel sollten Sie immer Ihren Arzt den Blutdruck messen lassen, um mögliche Fehler zu vermeiden. Natürlich können Sie auch Ihren Arzt um Rat fragen, wenn Sie Zweifel haben, ob Sie alles richtig machen.


Sie haben noch kein Blutdruckmessgerät? Dann melden Sie sich kostenlos und unverbindlich bei unserer Hotline. Sie erreichen uns unter 0800 122 273 0.


Welche Symptome hat Bluthochdruck?

Eine Hypertonie entwickelt sich schleichend und verläuft somit lange Zeit symptomlos. Erst später entstehen spürbare Symptome. Zu diesen Symptomen zählen oft:

  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Panikgefühle
  • Zittern
  • Herzklopfen oder Herzstolpern
  • Ohrensausen
  • Nasenbluten

Diese Symptome können auch aufgrund anderer Ursachen auftreten. Um diese ausschließen zu können, ist eine ärztliche Diagnose nötig. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden. Jedoch wird zu hoher Blutdruck oft nur zufällig entdeckt.

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Ursachen

Bluthochdruck – Symptom für andere Krankheiten?

Wird zu hoher Blutdruck festgestellt, sollte immer ein Arzt konsultiert werden. Wenn Sie Ihren Blutdruck zu Hause messen, sollten Sie natürlich trotzdem mögliche Untersuchen wahrnehmen, um sicher zu gehen. Bei bestimmten Krankheiten, wie Diabetes oder einer koronaren Herzkrankheit, kann der Arzt auch bei normalen Werten zur Therapie raten, da sich hier unter Umständen verschiedene Risiken addieren können.


Organische Erkrankungen

Eine kaputte Niere

Manche Symptome können auch bei anderen bedrohlichen Krankheiten wie z.B. bei einem Schlaganfall oder bei Herzrhythmusstörungen auftreten. Hier muss teilweise schnell gehandelt werden. Auch im direkten Vergleich mit harmloseren Krankheiten, wie beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, sollten immer von einem Arzt diagnostiziert und behandelt werden. Zu hoher Blutdruck kann ebenso die Nieren schädigen. Allerdings kann er auch ein Symptom einer Niereninsuffizenz sein, da bei dieser der Blutdruck ansteigen kann. Was Ursache und was Wirkung ist, muss ein Arzt abklären.


Auch andere Organe können geschädigt werden. Je kleiner die Gefäße sind, desto eher können sie Schaden nehmen. Beispielsweise kann die Netzhaut im Auge geschädigt werden. Aber auch Durchblutungsstörungen oder Nierenversagen werden begünstigt.



Arterienverkalkung

Bluthochdruck kann auch andere Krankheiten begünstigen. Beispielsweise verschleißen die Arterien schneller, und es kommt zu Schäden an Gefäßwänden. An geschädigten Gefäßwänden können sich leichter Ablagerungen bilden. Hierdurch werden die Gefäße unelastischer. Sie können sich auch verschließen, und so beispielsweise einen Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen. Auch Angina Pectoris ist eine mögliche Folge. Dabei wird durch die Arterienverkalkung weniger Sauerstoff durch das Blut transportiert. Es kommt zu Schmerzen und Atemnot. Die Angina Pectoris wird oft mit Betablockern oder Kalzium Antagonisten behandelt.


Behandlung

Bluthochdruck senken - natürlich oder mit Medikamenten?

Bunte Tabletten in verschiedenen Dosen

Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten ist die medikamentöse Behandlung einer der letzten Schritte. Der Umstieg auf eine gefäßfreundliche Lebensweise wird der Gabe von Medikamenten vorgezogen. Diese Lebensweise umfasst meist eine salzarme und gesunde Ernährung, Bewegung und den Verzicht auf Alkohol sowie das Rauchen. Auch Stress sollte vermieden werden. Werden Medikamente genommen, sollte grundsätzlich auf Alkohol verzichtet werden.


Blutdrucksenkende Medikamente werden nur im Falle des Nicht-Einhaltens dieser Lebensweise eingesetzt, sollten aber letzte Wahl bleiben. Es existieren Präparate gegen Bluthochdruck, beispielsweise Betablocker oder ACE-Hemmer. Auch Diuretika werden eingesetzt. Dabei entscheidet der Arzt über die passende Behandlung, keinesfalls darf eine Selbstmedikation betrieben werden. Im Zweifelsfall sollten die Wirkungsweise und mögliche Nebenwirkungen immer mit einem Arzt abgeklärt werden. Auch über mögliche Wechselwirkungen und Nutzen-Risiko-Abwägung muss individuell aufgeklärt und entschieden werden.


Bei der sekundären Hypertonie kann es sein, dass anstelle von Blutdrucksenkern auch Medikamente verschrieben werden, die die ursächliche Erkrankung behandeln. Je nach Grunderkrankung geht der Blutdruck dann zurück.


Betablocker bei Bluthochdruck

Bunte Tabletten

Betablocker können die Schlagfolge des Herzens senken. So wird der Herzmuskel entlastet und die Blutgefäße können sich entspannen. Betablocker kommen auch bei Herzinsuffizienz oder koronaren Herzerkranken zum Einsatz. Oft werden Betablocker mit anderen Medikamenten kombiniert und sind grundsätzlich verschreibungspflichtig.
Allerdings gibt es Patienten, die keine Betablocker nehmen dürfen, beispielsweise, wenn die Herzfrequenz schon verlangsamt ist. Auch bei Asthma bronchiale sollte in der Regel von einer Behandlung abgesehen werden. Ob Betablocker verschrieben werden, entscheidet der behandelnde Arzt.
 

ACE-Hemmer

Tabletten in Verpackung

Bei einer Herzinsuffizienz kann es ebenfalls zu erhöhtem Blutdruck kommenDurch die Behandlung mit sogenannten ACE Hemmern (ACE steht für „Angiotensin Converting Enzyme“) wird weniger von dem Hormon Angiotensin II produziert. Dadurch weiten sich die Gefäße und das Herz muss nicht mehr so stark pumpen. Das schont das Herz und erhöht die Leistungsfähigkeit des Patienten.


Auch bei ACE Hemmern gibt es Gruppen von Menschen, für die diese nur bedingt geeignet sind, beispielsweise Schwangere oder Personen mit einer Nierenfunktionsstörung oder einer Erkrankung des Immunsystems. Wie immer gilt: ACE Hemmer dürfen nicht eigenmächtig genommen werden, sondern der Arzt wägt ab, ob ACE Hemmer gegen hohen Blutdruck zum Einsatz kommen.


Diuretika

'Medikamente gegen Bluthochdruck

Diuretika sind entwässernde Medikamente, weswegen man bei ihrer Einnahme auf einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt achten sollte. Durch den geringeren Wasseranteil verringert sich das Blutvolumen. Dadurch muss das Herz sich weniger anstrengen und kann entlastet werden. Sie kommen auch oft gegen Ödeme zum Einsatz, haben aber bei einigen Patienten Nebenwirkungen. Bei der Einnahme von Diuretika darf nicht zu viel Kochsalz konsumiert werden, da dies die Wirkung des Medikaments abschwächen oder sogar aufheben kann. Auch Schmerzmittel können den Behandlungserfolg beeinträchtigen. Bei Patienten mit Diabetes muss zudem der Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen werden, da der Glukosespiegel durch Diuretika ansteigen kann.


Diuretika müssen durch den behandelnden Arztverschrieben werden. Ihr Arzt wird Sie auf die korrekte Einnahme hinweisen. Daran muss sich zwingend gehalten werden.  

Vorbeugen

Bluthochdruck vorbeugen

Besser als eine Krankheit behandeln zu müssen, ist natürlich, wenn sie gar nicht erst entsteht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten erhöhten Blutdruck zu verhindern oder gar vorzubeugen. Das RKI forscht derzeit daran, ob sich bereits von Kindheit an vorbeugen lässt. Die Studien hierzu sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Das heißt aber natürlich nicht, dass sich im fortgeschrittenen Alter nichts mehr gegen erhöhte Werte tun lässt.


Ein gesunder Lebensstil ist auf jeden Fall wichtig. Genug Bewegung, salzarmes und gesundes Essen sowie wenig Stress sind einige der Faktoren, die Hypertonie entgegenwirken und so den Blutdruck senken können.


Sport

'Eine meditierende Frau

Schon wenn Sie drei bis vier Mal in der Woche einen Sport wie Schwimmen oder Radfahren ausüben, kann sich dies positiv auf Ihren Blutdruck auswirken. Allerdings empfiehlt es sich, vorher ein Gespräch mit dem Hausarzt zu führen und ggf. auch ein EKG zu machen, damit der Körper nicht überanstrengt wird. Zusätzlich können weitere stressreduzierende Maßnahmen wie autogenes Training praktiziert werden.


Ernährung

Gesunde Ernährung bei Bluthochdruck

Ein hoher Risikofaktor ist der Körperfettanteil. Gerade Bauchfett begünstig die Entstehung von Bluthochdruck. Mit gesunder Ernährung kann dem entgegengewirkt werden. Verzichten Sie auf Salz, essen Sie lieber Geflügel und Fisch anstatt rotes Fleisch und verwenden Sie hochwertiges Olivenöl anstatt Butter. Bei Milchprodukten sollte auf fettreduzierte Produkte geachtet werden. Generell sind Vollkornprodukte vorzuziehen. Als Richtwert lässt sich sagen, dass ca. 10kg Gewichtsreduzierung den Blutdruck um 12:8 mmHg sinken lässt.



Verzicht auf Zigaretten und Alkohol

Bluthochdruck und Alkohol

Rauchen und Alkohol sind generell ungesund, aber sie können zusätzlich noch den Blutdruck erhöhen. Da hier, besonders bei Zigaretten, eine Sucht vorliegen kann, können auch extra Beratungsangebote hinzugezogen werden. Wenn der Arzt nichts anderes anordnet, muss in einigen Fällen nicht komplett auf Alkohol verzichtet werden, solange er nur in sehr geringen Mengen konsumiert wird. Prinzipiell oder bei Einnahme von Medikamenten ist der Verzicht auf Alkohol jedoch stets besser als der Konsum. Klären Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, ob und wieviel Alkohol konsumiert werden darf, bevor Sie etwas trinken. Sollte der Verzicht auf Rauchen und Alkohol Ihnen schwerfallen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.


Risikofaktoren

Risikofaktoren

Ein Warndreieck

Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die Hypertonie negativ beeinflussen können. Die gute Nachricht ist, dass die meisten durch den Lebensstil beeinflusst werden können.


  • Genetische Veranlagung
  • Ungesunde Ernährung
  • Salzreiche Nahrung
  • Alkohol und Zigaretten
  • Erhöhtes Alter
  • Bewegungsmangel
  • Vorerkrankungen wie Diabetes Typ 2
  • Übergewicht
  • Metabolisches Symptom
  • Schlafapnoe

Andere Vorerkrankungen, die gerade die sekundäre Hypertonie verursachen können, sind beispielsweise Nierenerkrankungen oder Veränderungen in den Hauptschlagadern.


Bei Frauen beginnt eine Hypertonie häufig während der Wechseljahre. Da sich einige Symptome und Beschwerden auch darauf zurückführen lassen, können Symptome missverstanden werden.


Zum Thema Gewicht gilt folgendes als Faustregel: Bei Frauen sollte der Taillenumfang unter 80cm liegen, und bei Männern die 94cm nicht überschreiten. Ab ca. 8 cm über diesen Werten erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Schwangerschaft

Bluthochdruck und Schwangerschaft

Eine Schwangere mit Bluthochdruck

Kein besonderer Risikofaktor ist die Schwangerschaft.


Steigt der Blutdruck allerdings nach der 20. SSW an, kann dies ein Anzeichen für eine sogenannte Präeklampsie und andere schwerwiegende Probleme während der Schwangerschaft sein.


Besteht bereits vor der Schwangerschaft Bluthochdruck, dann besteht ein erhöhtes Risiko für Präeklampsie. Diese Art der Schwangerschaftsvergiftung kann im weiteren Verlauf zu Krampfanfällen führen, ähnlich wie bei der Epilepsie, und lebensbedrohlich für Mutter und Kind werden. Kommt es zur Eklampsie, dann wird die Schwangerschaft schnellstmöglich, oft durch einen Kaiserschnitt, beendet.


Der Arzt sollte während der Schwangerschaft den Blutdruck regelmäßig kontrollieren, damit keine lebensbedrohliche Situation entsteht.


Folgen

Welche Folgen kann Bluthochdruck haben?

Bluthochdruck kann viele Folgen haben. Durch die drohende Arteriosklerose werden Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigt. Auch andere Organe können Schaden nehmen. Oft sind Augen oder Nieren betroffen. Generell werden ebenfalls Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt.


Arteriosklerose

Arteriosklerose

Arteriosklerose wird Umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Die Blutgefäße verlieren an Elastizität. Dadurch können sich schneller Stoffe dort absetzten, was jedoch in verschiedenen Körperteilen unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Die Arteriosklerose verläuft selbst oft ohne Beschwerden, kann aber eine Reihe von anderen Krankheiten begünstigen. Durch die entstehenden Ablagerungen werden Gefäßverschlüsse begünstigt. Diese können dann einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt auslösen.

Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet. Dadurch können die betroffenen Gehirnregionen nicht mehr richtig arbeiten. Die Folge sind Ausfälle von Körperfunktionen. Beispielsweise kann die Person nicht mehr richtig sprechen, oder es entstehen Lähmungen. Ein Schlaganfall muss schnellstmöglich behandelt werden, da die Folgen ansonsten unter Umständen bestehen bleiben.

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt gibt es einen Gefäßverschluss. Dadurch kann kein Sauerstoff mehr zum Herzen transportiert werden. Dies kann zum Absterben von Gewebe führen, was eine Herzinsuffizienz zur Folge haben kann. Die wiederrum kann Bluthochdruck begünstigen.

Nierenprobleme

Bluthochdruck und Niere

Die Nieren filtern das Blut. Hier finden sich viele kleine Äderchen. Kommt es zur Arteriosklerose, kann das Blut unter Umständen nicht mehr gut fließen, und die Niere kann ihrer Funktion nicht mehr nachkommen. Auch hier gibt es eine Wechselwirkung mit dem Bluthochdruck: Wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, steigt der Blutdruck, wodurch die Gefäße noch weiter geschädigt werden können.


Augenschädigung

Auch die Netzhaut kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch Ablagerungen können Nervenzellen in der Netzhaut absterben. Im schlimmsten Fall folgt eine Netzhautablösung. Anzeichen für Augenschädigung sind Minderung der Sehschärfe oder auch Ausfälle des Gesichtsfeldes. Erfolgt keine Behandlung kann sogar Blindheit begünstigt werden.


Das wichtigste in Kürze

Das wichtigste in Kürze

Eine Glühbirne
  • Zu hoher Blutdruck ist oft vom Lebensstil geprägt und wird davon beeinflusst.
  • Viele Menschen haben keine Diagnose, da die Symptome unspezfisch sind und erhöhte Werte oft nur zufällig entdeckt werden
  • Risikofaktoren sind: Rauchen, Alkohol, zu viel Salz, zu wenig Bewegung, Stress
  • Er wird oft medikamentös behandelt, aber ein gesunder Lebensstil kann Besserung bringen
  • Es gibt zahlreiche Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Verschlechterung des Sehens
  • Die Symptome sind sehr diffus, beispielsweise kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Schlafstörungen
FAQ

FAQ

Was ist Blutdruck?

Blutdruck ist der Druck, der entsteht, wenn das Herz das Blut durch den Körper pumpt. Zieht es sich zusammen entsteht der systolische Blutdruck. Entspannt es sich, kann man den diastolischen Blutdruck messen.

Was ist der ideale Blutdruck?

Der Optimale Blutdruck beträgt 120/80 mmHg. Liegt der Wert über 140/90, ist er zu hoch. Bei einer Messung zu Hause ist ein Wert von 135/80 bereits als erhöhter Blutdruck zu deuten.

Welche Folgen hat Bluthochdruck?

Die Erkrankung kann Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigen. Auch die Netzhaut und damit die Sehkraft kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Ebenso können andere Organe wie die Nieren Schädigungen davontragen.


Ist Bluthochdruck gefährlich?

Bluthochdruck an sich ist nicht unbedingt gefährlich. Allerdings führt er zu Folgen wie Arteriosklerose, welche Schlaganfälle oder Herzinfarkte begünstigen kann. Werden die Nieren geschädigt, dann kann sich ein Teufelskreis ergeben, denn durch geschädigte Nieren kann der Blutdruck weiter steigen.

Welche Organe können geschädigt werden?

Da die Arterien geschädigt werden können, kann jedes Organ betroffen sein. Häufig sind es jedoch Hirn, Nieren, Herz oder die Netzhaut der Augen, die geschädigt werden.

Wie entsteht Bluthochdruck?

Bluthochdruck kann viele Ursachen haben. Er entsteht, wenn sich  das Herz mehr anstrengen muss, das Blut durch den Körper zu transportieren. Mögliche Gründe können Vorerkrankungen oder ein ungesunder Lebensstil sein.

Welche Krankheiten begünstigen Bluthochdruck?

Es gibt verschiedene Erkrankungen, die zu hohe Werte begünstigen, beispielsweise das Cushing-Syndrom. Aber auch Diabetes kann ein Risikofaktor sein.

Wann habe ich Bluthochdruck?

Der Blutdruck muss unter 140/90 liegen. Bei einer Messung zu Hause ist ein Wert von 135/80 schon zu hoch.

Kann ich Blutdruck selbst messen?

Ja, aber im Zweifelsfall sollten Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen und ihn um Rat fragen. Der Blutdruck sollte im Ruhezustand gemessen werden, das heißt, Sie müssen sich einige Minuten hinsetzen und entspannen. Dann wird die Manschette an Handgelenk oder Oberarm angebracht. Bei der Messung sollte sie sich auf Herzhöhe befinden und der Arm entsprechend gestützt werden.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Schlaganfall?

Ja, bei einem Schlaganfall werden Hirnregionen nicht mehr richtig durchblutet. Durch Schädigungen der Blutgefäße kann derenVerschluss  begünstigt werden. Dadurch steigt das Risiko für einen Schlaganfall.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hypertonie und Herzinfarkt?

Liegen Schäden in den Blutgefäßen vor, kann die Durchblutung des Herzens beeinträchtigt werden. Das heißt, ein Herzinfarkt wird begünstigt.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Nierenproblemen?

Ja. In den Nieren befinden sich viele kleine Blutgefäße. Diese sind oft besonders von Arteriosklerose betroffen. Als Folge kann die Niere nicht mehr richtig arbeiten. Leider wird durch eine Niereninsuffizienz Bluthochdruck zusätzlich begünstigt.




Welche Medikamente helfen gegen Bluthochdruck?

Spezifische Medikamente sind unter anderem Betablocker, ACE-Hemmer, Kalzium Antagonisten oder Diuretika.

Über solche Fragen muss der behandelnde Arzt entscheiden. Bei manchen Medikamenten und Erkrankungen darf kein Alkohol getrunken werden, es besteht Lebensgefahr! Wenn der Arzt zustimmt spricht nichts gegen Alkohol in Maßen.

Kann man Bluthochdruck vorbeugen?

Ja. Eine gesunde und ausgewogene Lebensweise wirkt sich positiv aus. Dazu zählen gesunde und salzarme Ernährung, Sport und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Ein niedriges Stresslevel wirkt sich ebenfalls positiv aus.


Was ist Arteriosklerose?

Durch die sogenannte Arterienverkalkung (Arteriosklerose) werden die Gefäße unelastischer. So werden Ablagerungen und letztendlich auch Gefäßverschlüsse begünstigt. Das kann zu Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt führen.

Muss ich Medikamente gegen Bluthochdruck nehmen?

Bluthochdruck muss nicht zwingend mit Medikamenten behandelt werden, oft kann eine gesunde Lebensweise helfen. Allerdings lassen sich Medikamente nicht immer umgehen. Über die Notwendigkeit entscheidet der Arzt.

Hilft Sport und gesunde Ernährung gegen Bluthochdruck?

Beides kann helfen. Eine gesunde Lebensweise wirkt sich sicherlich positiv auf den Blutdruck aus. Ob diese allein jedoch hilft muss von Fall zu Fall untersucht werden.





Was ist eine hypertensive Krise?

Bei einer hypertensiven Krise steigt der Blutdruck plötzlich und schnell. Dadurch kann es zu Organschädigungen kommen. Eine Hypertensive Krise muss schnellstmöglich behandelt werden.

Darf ich noch Alkohol trinken?

Über solche Fragen muss der behandelnde Arzt entscheiden. Bei manchen Medikamenten und Erkrankungen darf kein Alkohol getrunken werden, es besteht Lebensgefahr! Wenn der Arzt zustimmt spricht nichts gegen Alkohol in Maßen.

Darf ich noch Rauchen?

Rauchen ist generell ungesund und wirkt sich negativ auf den Blutdruck aus. Wenn möglich sollten Sie auf das Rauchen verzichten. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Hausarzt.

Darf ich noch Sport machen?

Sport kann sogar gegen Bluthochdruck helfen. Allerdings empfhielt es sich vorher Rücksprache mit dem Arzt zu halten und ihn auf einen Belastungstest anzusprechen, damit Körper und Herzkreislaufsystem nicht überlastet werden.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Bluthochdruck hat viele verschiedene Risikofaktoren. Dazu zählen sowohl Dinge, die nicht in der Hand des Patienten liegen, wie Alter, genetische Veranlagung oder Vorerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Metabolisches Symptom und Schlafapnoe, aber auch Faktoren, die sich zumindest zum Teil beeinflussen lassen wie die Ernährung, Alkohol und Zigaretten oder zu wenig Bewegung und Übergewicht.

Welche Medikamente helfen?

Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die eingesetzt werden können, unter anderem Betablocker, Diuretika und ACE-Hemmer.


Quellen

Schlaganfallhilfe zum Thema Bluthochdruck 29.07.2021)

Quellen

Helmholtzinstitut, (abgerufen am 27.07.2021)

Ratgeber Herzinsuffizienz, (abgerufen am 29.07.2021)

Techniker Krankenkasse, (abgerufen am 29.07.2021)

Internisten im Netz, (abgerufen am 29.07.2021)

Robert Koch Institut, (abgerufen am 29.07.2021)

Schlaganfallhilfe, (abgerufen am 29.07.2021)

Ratgeber Herzinsuffizienz: Diuretika, (abgerufen am 29.07.2021)

Ratgeber Herzinsuffizienz, (abgerufen am 29.07.2021)

NDR Bluthochdruck erkennen und behandeln, (abgerufen am 27.07.2021)

Blutdruckdaten: Nieren, (abgerufen am 29.07.2021)

Blutdruckdaten: Sehkraft, (abgerufen am 29.07.2021)

Fachklinik: Rhein-Ruhr: essentielle Hypertonie, (abgerufen am 29.07.2021)

Internisten im Netz: Risikofaktoren, (abgerufen am 29.07.2021)


Prof. Dr. Martin Przewloka PortraitProf. Dr. Martin Przewloka
Über den Autor:

Prof. Dr. Martin Przewloka hat im eigenen familiären Umfeld umfangreiche Erfahrungen mit dem Thema Pflege gesammelt und teilt sein Wissen über verschiedene Kanäle mit anderen pflegenden Angehörigen. Durch seinen Universitätsabschluss in Medizinischer Physik (Universität Kaiserslautern) versteht er zudem die gesundheitlichen Hintergründe der unterschiedlichen Erkrankungen und kann sich in die Lage der Pflegebedürftigen hineinversetzen.

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