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Senioren WG
Glückliche Senioren stehen in einem grünen Haus

Senioren Wohngemeinschaft - Glücklich in der Alters WG

Neben den klassischen Pflegevarianten wie etwa einem Altersheim, dem betreuten Wohnen oder einer ambulanten Pflege, gibt es auch viele „alternative“ Ansätze, um das Wohnen im Alter zu meistern. Die wohl bekanntesten Beispiele hierfür sind Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser.


Die Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren-WGs verfolgen dabei das Ziel sich im Alltag gegenseitig zu unterstützen. So wird einerseits ein soziales Umfeld geschaffen, andererseits entfallen zusätzliche Serviceleistungen. Das Prinzip ist, dass sich mehrere ältere Menschen eine Wohnung teilen und als Wohngemeinschaft zusammenleben. Auch gibt es Modelle, in denen mehrere kleinere Wohnungen zu einer Hausgemeinschaft zusammengeführt werden. Als Gemeinschaft werden tägliche Aufgaben wie Haushalt, Einkaufen, Kochen, sowie gemeinsame Unternehmungen, Freizeitaktivitäten und gegenseitige Pflege bewältigt. Wird dennoch Hilfe zum Beispiel in Form einer Hauhalts- und Einkaufshilfe benötigt, melden sich bei uns via unserer kostenlosen Service-Hotline unter 0800 122 273 0 – wir finden für Sie passende Dienstleister in Ihrer Umgebung. Kosten entstehen für Sie nicht, da wir durch Beiträge der Pflegedienstleister finanziert werden. Durch das wechselseitige Helfen und Pflegen in der Gemeinschaft entfallen nicht nur Kosten für Servicedienstleistungen, auch das Gemeinschaftsgefühl und die Unabhängigkeit der einzelnen WG-Mitglieder werden gestärkt. In vielen Fällen ist es möglich, einen Alltag zu kreieren, in dem die Bewohner und Bewohnerinnen fast gänzlich frei von externen Hilfen sind. Leider sind Senioren-WGs oft nur für „junge Alte“ eine gute Option. Kommen schwere körperliche Behinderungen oder demenzielle Erkrankungen hinzu, ist ein unkompliziertes Zusammenleben oft nicht mehr möglich.


Junges und älteres Paar nebeneinander

Mehrgenerationenhäuser gelten ebenfalls als eine bewährte Möglichkeit des Zusammenlebens. Ist von einem Mehrgenerationenhaus die Rede, sind damit oft zwei unterschiedliche Konzepte gemeint.


Grundsätzlich sollte gelten: Egal welche Form von Mehrgenerationenhaus – damit das Konzept funktioniert, sollten alle Seiten daraus einen Vorteil ziehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Senioren für diese Art des Wohnens noch fit genug sind, um etwas zurückzugeben. Sind die Senioren stark pflegebedürftig, ähnelt die Situation mehr einer privaten ambulanten Pflege, als einem Mehrgenerationenhaus. Dann sollte über andere Pflege-Konzepte nachgedacht werden, z.B. den Umzug in eine Einrichtung des betreuten Wohnens.

Autor: Prof. Dr. Martin Przewloka

Zuletzt bearbeitet am 30.08.2021 von: Jan Götz (Redakteur)

Inhaltsverzeichnis
  • Zielgruppen und Varianten
  • Angebote finden
  • Kosten und Leistungen
  • Besonderheiten
  • Dokumente
  • FAQ
Zielgruppen und Varianten

Für wen ist eine Senioren Wohngemeinschaft / Alters WG geeignet?

Senioren, die zusammen in einer Senioren-Wohngemeinschaft leben

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser für Senioren ohne größere körperliche oder psychische Einschränkungen besser geeignet sind. Da es in beiden Konzepten darum geht, auch selbst noch einen „Beitrag“ für das Zusammenleben zu leisten, ist es für Senioren mit demenziellen Erkrankungen oder schweren körperlichen Behinderungen oft schwer, sich in einem solchen Konzept zurecht zu finden. In diesen Fällen eignet sich eher eine stationäre Versorgung oder eine 24-Stunden-Pflege in den eigenen vier Wänden. Über unser Service-Telefon (0800 122 273 0) helfen wir Ihnen gerne, einen passenden Anbieter in Ihrer Umgebung zu finden, der freie Kapazitäten hat. Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei und wird durch Beiträge der Pflegedienstleister finanziert.


Als Hauptzielgruppe der Senioren-WGs gelten somit insbesondere „fitte“ Senioren und „junge Alte“.

Senioren-WGs finden sich meist in einer von zwei Varianten:


  1. Wohngemeinschaften innerhalb einer Wohnung (ähnlich der Studenten-WG). Jeder Bewohner und jede Bewohnerin der WG hat ein privates Zimmer. Küche und Bad/Bäder werden gemeinschaftlich geteilt.
  2. Hausgemeinschaften mit privaten Wohnungen/Apartments. Bei dieser Variante erhalten alle Senioren eine eigene kleine Wohnung mit eigener Küche und Bad. Oft gibt es einen Gemeinschaftsraum und/oder regelmäßige Treffen innerhalb der Hausgemeinschaft.

Mehrgenerationenhäuser können ebenfalls in zwei Varianten aufgeteilt werden:

Mehrstöckiges Haus

  1. Familienkonzept: Hier lebt eine Familie mit mehreren Generationen gemeinsam in einem Mehrfamilienhaus. So leben etwa die Großeltern im Erdgeschoss, die Eltern im 1. OG und die Kinder im 2. OG oder Dachgeschoss.
  2. Gemeinnütziges Konzept: In dieser Form des Mehrgenerationenhauses werden Angebote aus der Altenpflege zusammen mit Angeboten für Kinder- und Jugendbetreuung unter einem Dach vereint. So lernen etwa die Kinder von den Senioren, die z.B. bei der Hausaufgabenbetreuung helfen können. Den Senioren wird im Gegenzug der Kontakt zu Kindern und Jugendlichen ermöglicht, was oft für einen aktiven, fröhlichen und abwechslungsreichen Alltag sorgt. Solche Konzepte werden oft von der Pflegekasse als „tagesstrukturierende Maßnahme“ gefördert.

Als Alternative zur Senioren-WG oder zum Mehrgenerationenhaus gibt es die gängigen Angebote des Service-Wohnens, des betreuten Wohnens sowie Altersheime, Seniorenresidenzen oder die ambulante Pflege.

Angebote finden

Wo und wie finde ich eine Senioren Wohngemeinschaft?

passende Seniorenwohngemeinschaft finden

Da sich Senioren-WGs und Hausgemeinschaften ebenso wie Mehrgenerationenhäuser meist privat organisieren, ist es nicht immer einfach, ein passendes Angebot zu finden. Sollte sich kein vergleichbares Angebot in Ihrer Umgebung finden, ist es eine Überlegung wert, selbst ein solches Wohnprojekt zu starten. Die Nachfrage nach „alternativen“ Lösungen für die Pflege steigt seit Jahren stetig an.


Häufig können auch Angebote auf Immobilienseiten und den gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Auch mit 1ACare können Sie sich schnell und übersichtlich zu Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser in Ihrer Umgebung informieren. Nutzen die dafür unsere Dienstleister-Suche.

Kosten und Leistungen

Senioren WG - Wie hoch sind die Kosten in einer Alters WG?

Die Pflegekasse unterstützt „alternative“ Wohnprojekte wie Senioren-WGs mit dem (je nach Pflegegrad variierenden) Pflegegeld sowie mit Pflegesachleistungen. Einige Angebote des gemeinnützigen Mehrgenerationenhauses werden von den Kassen zusätzlich mitfinanziert (Stichwort: tagesstrukturierende Maßnahmen). Hier muss man sich jedoch von Fall zu Fall individuell über die von der Pflegekasse übernommenen Pflegeleistungen informieren. Kann sich die betroffene Person auf Grund einer zu kleinen Rente die Miete nicht leisten, hilft das Sozialamt. Auch Wohngeld kann beantragt werden. Selbst mit geringen Zuschüssen ist das Wohnen in einer Senioren-WG oft günstiger als eine stationäre Pflege im Altersheim oder einer Seniorenresidenz. Besonders wenn sich eine einzelne Wohnung als Wohngemeinschaft geteilt wird, kann viel Geld gespart werden. So kosten einzelne Zimmer je nach Wohnort lediglich 300€ bis 700€. Eine eigene Wohnung oder ein Platz in einem Altersheim sind im Vergleich oft um ein Vielfaches teurer.


Kosten für eine Seniorenwohngemeinschaft

Handelt es sich um eine Hausgemeinschaft, in der jeder Bewohner und jede Bewohnerin eine eigene Wohnung bezieht, kann der Preis je nach Wohnort deutlich ansteigen. Hier lohnt es sich, in Vororten und Randbezirken zu suchen. Auf dem Land ist der Mietspiegel deutlich niedriger als in urbanen Gebieten.

Wenn Sie ein eigenes Wohnprojekt anstreben – sei es ein Mehrgenerationenhaus mit der eigenen Familie oder eine Senioren-WG – lohnt sich die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft. Hier müssen zwar einmalig Anteile gekauft werden, die Quadratmeterpreise von Genossenschafts-Immobilien sind jedoch unschlagbar günstig. Diese liegen in der Regel deutlich unter dem ortsüblichen Mietspiegel, weshalb sich eine Investition in Genossenschaftsanteile (ersetzt in der Regel die Kaution) lohnen kann.


Achtung: Seit 2017 finanziert die Pflegekasse eine sogenannte einmalige Anschubfinanzierung in Höhe von 2.500€ pro Person, oder maximal 10.000€ pro Wohngruppe. Die Vorteile einer Senioren-WG liegen auf der Hand. So gibt es hier zwar im Gegensatz zu beispielsweise Altersheimen keine garantierten Leistungen, durch das gegenseitige Helfen und Pflegen in einer festen Gemeinschaft ist den Senioren jedoch oft mehr geholfen als durch das beste Pflegepersonal. Ähnliches gilt für das Mehrgenerationenhaus: Egal, ob im familiären Rahmen oder als gemeinnütziges Projekt - durch einen generationsübergreifenden Kontakt profitieren nicht nur die Senioren, sondern ebenso die anderen Mitbewohner.

Besonderheiten

Welche Besonderheiten der Alters WG erwarten mich?

Besonderheiten bei einer Senioren-Wohngemeinschaft

Da Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser oft privat organisiert sind, ist es schwieriger Angebote zu finden, als beispielsweise für betreutes Wohnen oder Altersheime. Hier lohnt sich der Blick in die eigene Nachbarschaft, die Kommunikation mit anderen Familien und Senioren sowie das Recherchieren über Plattformen wie 1ACare.

Senioren, die in Hausgemeinschaften oder Wohngemeinschaften innerhalb einer Wohnung leben, sollten sich darüber im Klaren sein, dass eigene Bedürfnisse mitunter zurückgestellt werden müssen. So bietet sich diese Option insbesondere für gesellige und flexible Menschen an. Wer Schwierigkeiten hat, seinen Tagesablauf und seine Freizeit mit anderen Menschen gemeinsam zu organisieren, wird in einer Senioren-WG womöglich unglücklicher als in einer anderen Pflege-Situation. So bevorzugen es etwa einige Senioren allein in den eigenen vier Wänden zu verbleiben, da sie hier ihren Alltag (größtenteils) selbstständig und unabhängig planen können. An dieser Stelle können stundenweise oder auch 24-Stunden-Betreuer für Unterstützung sorgen, Über unser kostenloses Service-Telefon (0800 122 273 0) helfen wir Ihnen gerne, einen passenden Anbieter in Ihrer Umgebung zu finden. Dieses Angebot ist für Sie vollständig kostenfrei. Es wird durch Beiträge der Pflegedienstleister finanziert.

Hilfsmittelbox Angebot von 1ACare
Dokumente

Senioren Wohngemeinschaft - Dokumente

Checkliste: Umzug in eine altengerechte Wohnung.pdf

Vor- und Nachteile: Senioren-WG.pdf

Vor- und Nachteile: Mehrgenerationshäuser.pdf

FAQ

Häufige Fragen zur Alters WG / Senioren WG

Welche Vorteile bieten Senioren-WGs?

Senioren-WGs erlauben es den Bewohnerinnen und Bewohnern, größtenteils eigenständig zu wohnen. Zusätzliche Dienstleistungen (z.B. Essen auf Rädern, Putzdienste) können durch das gegenseitige Helfen und das Aufteilen der anfallenden Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft entfallen – somit werden Kosten gespart. Senioren-WGs erzeugen ein soziales Umfeld, entlasten Angehörige und sind eine gute Alternative zu Pflegeheimen oder Einrichtungen des betreuten Wohnens.

Welche Vorteile bieten Mehrgenerationenhäuser?

Mehrgenerationenhäuser innerhalb der Familie (die ganze Familie wohnt in einem Haus) entlasten besonders die Senioren bei Alltagsaufgaben wie beispielsweise dem Einkaufen. Sollte Hilfe nötig sein, sind die Angehörigen direkt vor Ort. Im Gegenzug können die Senioren den Kindern (z.B. bei den Hausaufgaben) helfen und so die Eltern entlasten. Von dem Generationen übergreifenden Miteinander profitieren im Idealfall alle Parteien.

In einer tagesstrukturierenden Maßnahme des Mehrgenerationenhauses (Senioren werden für mehrere Stunden am Tag z.B. in eine Tagesstätte gebracht) profitieren ebenfalls beide Seiten. Durch den Kontakt mit Kindern wird der Alltag der Senioren aktiv gestaltet. Die Kinder hingegen können viel von den Senioren lernen, indem diese z.B. Geschichten erzählen, beim Essen helfen oder einfach mitspielen.

Wie finde ich Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser in meiner Umgebung?

Mit 1ACare können Sie schnell und seriös Dienstleister in Ihrer Umgebung finden. Einfach den gewünschten Dienstleister und die Postleitzahl eingeben und 1ACare gibt Ihnen eine Übersicht über alle relevanten Dienstleister in ihrer Nähe.

Für wen ist eine Senioren-WG geeignet und welche Voraussetzungen gibt es?

Wer in eine Senioren-WG ziehen möchte, sollte körperlich und geistig noch so fit sein, dass er seinen Alltag größtenteils selbstständig bewältigen kann. Innerhalb der WG kann sich in bestimmten Situationen ausgeholfen werden – das funktioniert aber nur dann gut, wenn alle Bewohnerinnen und Bewohner sich gegenseitig helfen. Sobald ein Mitbewohner seine Selbstständigkeit durch z.B. eine demenzielle Erkrankung verliert, sollte man eine professionelle Pflege (Altersheim, betreutes Wohnen etc.) in Erwägung ziehen.

Mehrgenerationenhäuser im familiären Rahmen sind besonders dann eine gute Idee, wenn ein eigenes Haus zur Verfügung steht. So könnten z.B. die Großeltern im Erdgeschoss, die Eltern im 1.OG und die Kinder im 2.OG/Dachgeschoss wohnen. So haben alle Beteiligten ihr eigenes Zuhause. Bei starker Pflegebedürftigkeit sollte jedoch über eine professionelle Pflegeeinrichtung nachgedacht werden.

Für wen ist ein Mehrgenerationenhaus geeignet und welche Voraussetzungen gibt es?

Mehrgenerationenhäuser als tagesstrukturierende Maßnahme bieten sich für Senioren an, die einen aktiven Alltag genießen. Wer Kinder nicht mag, oder lieber allein sein möchte, für den ist diese Art von Konzept nicht geeignet. Im Idealfall sind die Senioren auch noch so fit, dass sie sich aktiv mit den Kindern auseinandersetzen können (z.B. Hausaufgabenhilfe, gemeinsames Kochen, Vorlesen).

Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Was übernimmt die Pflegekasse?

Wenn es sich um eine Senioren-WG handelt, sind die anfallenden Kosten oft deutlich geringer als beispielsweise in einem Altersheim oder einer Einrichtung des betreuten Wohnens. Oft kosten Zimmer in einer WG zwischen 300€ und 700€, wohingegen bei einem Pflegeheim mit einer Zuzahlung von ca. 1.500€ gerechnet werden muss. Die Pflegekasse behandelt die Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren-WGs so, als würden diese ambulant gepflegt werden. Demnach wird, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, auch Pflegegeld gezahlt und Pflegesachleistungen dürfen in Anspruch genommen werden.

Auch für das Konzept eines familiären Mehrgenerationenhauses wird Pflegegeld gezahlt, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist. Gehört das Haus der Familie, fallen nur geringe Wohnkosten an (Nebenkosten etc.). Wohnen die Senioren zur Miete, variieren die Kosten selbstverständlich je nach Wohnort und Wohnungsgröße.

Eine tagesstrukturierende Maßnahme wird nicht immer finanziell unterstützt. Hier lohnt es sich, bei der gewünschten Einrichtung und bei der Pflegekasse nachzufragen.

Wo ist der Unterschied zwischen einer Senioren-WG und einer Hausgemeinschaft?

Senioren-WGs sind einer Hausgemeinschaft nicht unähnlich. In einer klassischen Senioren-WG leben die Senioren gemeinsam in einer Wohnung – jeder und jede in seinem/ihrem eigenen Zimmer. In einer Hausgemeinschaft haben die Senioren anstelle eines eigenen Zimmers eine eigene Wohnung. Aber auch hier steht das gemeinsame Leben im Mittelpunkt. Je nach Konzept, können die Wohnungen auch „offen“ stehen, sodass wieder ein WG-Gefühl entsteht.

Muss ich in einer Senioren-WG selbst Essen zubereiten?

Das ist je nach Gestaltung der WG unterschiedlich. Entweder kocht jeder selbst, es wird gemeinsam gekocht oder es werden Serviceleistungen wie „Essen auf Rädern“ oder ein „Menüservice“ in Anspruch genommen.

Kann man in einer Senioren-WG zur Probe wohnen?

Ja, in manchen WGs kann man für eine gewisse Zeit Probewohnen, bevor man sich endgültig entscheidet. Hierzu sollte Kontakt zu den gewünschten Einrichtungen aufgenommen werden. Dies ist besonders dann möglich, wenn einer der bereits in der WG lebenden Bewohner für eine gewisse Zeit zu Verwandten fährt oder eine Reise macht. Dieses Konzept wird in WG-Kreisen auch „Zwischenmiete“ genannt.

Sind Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser bei Demenz empfehlenswert?

Nein, prinzipiell kann eine angemessene Pflege von demenziell Erkrankten nur in einer spezialisierten Einrichtung garantiert werden.

Kann ich eigene Möbel mitbringen?

Ja, in der Regel kann die Wohnung oder das Apartment nach eigenen Wünschen eingerichtet werden. Eigene Möbel helfen dabei ein heimisches Gefühl zu erzeugen.


Prof. Dr. Martin Przewloka PortraitProf. Dr. Martin Przewloka
Über den Autor:

Prof. Dr. Martin Przewloka hat im eigenen familiären Umfeld umfangreiche Erfahrungen mit dem Thema Pflege gesammelt und teilt sein Wissen über verschiedene Kanäle mit anderen pflegenden Angehörigen. Durch seinen Universitätsabschluss in Medizinischer Physik (Universität Kaiserslautern) versteht er zudem die gesundheitlichen Hintergründe der unterschiedlichen Erkrankungen und kann sich in die Lage der Pflegebedürftigen hineinversetzen.

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