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Schlaganfall

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Der Schlaganfall, auch Apoplex und Hirninsult genannt, zählt nach Krebs- und Herzerkrankungen zur dritthäufigsten Todesursache in Deutschland und betrifft insbesondere die Altersgruppe über 60 Jahren.

Ausgelöst wird der Schlaganfall durch das plötzliche Aussetzen verschiedener Hirnfunktionen, was entweder einer Mangeldurchblutung im Hirn oder einem Blutaustritt in das Hirngewebe zurückgeführt werden kann. Je mehr Zeit nach dem Auftritt des Schlaganfalls vergeht, desto mehr steigen die Lähmungs- und Todesrisiken, da die grauen Zellen in dem betroffenen Bereich des Gehirns nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und daher abzusterben drohen. So ist der Schlaganfall bei seinem Auftritt in einer speziellen Einrichtung, in der sog. Stroke-Unit im Krankenhaus, umgehend zu behandeln.  

Die Art des Schlaganfalls, das jeweilig betroffene Hirnareal und die vergangene Zeit nach dem Auftritt des Schlaganfalls zeigen sich durch verschiedene Symptome und führen somit zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Da diese Aspekte von Person zu Person stark variieren, ist das Ermitteln eines Schlaganfalls nicht immer einfach.


Symptome und Varianten des Schlaganfalls

Der Schlaganfall wird als eine mehr als 24 Stunden anhaltende Störung der Gehirnfunktion aufgrund einer Mangeldurchblutung im Hirn oder einem Blutaustritt in das Hirngewebe definiert. Der Begriff ist jedoch auch als ein Sammelbegriff zu betrachten, da er auch für eine vorübergehende (transistorische) ischämische Attacke (TIA) verwendet wird. Der Grund für die Begriffsmischung ist den gleichartigen Symptomen zurückzuführen. Die Unterscheidung zwischen einer TIA und einem Schlaganfall erfolgt durch die Dauer der Folgeschäden. Die Dauer der Folgeschäden ist bei einer TIA im Gegensatz zu einem Schlaganfall weniger als 24 Stunden und somit kurzzeitig.

Es gibt viele unterschiedliche Symptome beim Auftreten eines Schlaganfalls, was das Ermitteln auf dem ersten Blick erschweren kann. Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind:

  • Das schlagartige Einsetzen von starken Kopfschmerzen
  • Plötzlich auftretende Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Bewusstlosigkeit
  • Sehstörungen (eingeschränktes Sehen bis hin zur vorübergehenden Erblindung)
  • Sprechstörungen (Wiederholungen von Wörtern oder Silben, undeutliches Sprechen bis hin zum Verlust des Sprechvermögens)
  • Plötzliche einseitige Lähmungen insbesondere im Arm oder Bein
  • Lähmung einer Gesichtshälfte
  • Einseitiges Taubheitsgefühl
  • Einseitig herabhängender Mundwinkel
  • Verständnisstörungen

Beim Auftreten ein oder mehrere Symptome sollte der Notarzt umgehend kontaktiert werden, damit das Absterben der betroffenen grauen Zellen und mögliche dauerhafte Folgen dieser Symptome verhindert werden können.

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